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16.09.11

Meerschaumpfeifen



Pfeifen aus Meerschaum
(ein Wort zum Beginn: aufgrund sehr begrenzter Meerschaum-
vorräte kann ich nur noch kleine 5 Minuten Pfeifen herstellen)
   
Meerschaum ist ein Mineral, dass bergmännisch gewonnen wird, Hauptabbaugebiet ist in der Türkei. Wie mir berichtet wurde, gibt es ein Ausfuhrverbot für das Rohmaterial. Für meine Arbeiten nutze ich deshalb alte Bestände aus Ruhla um 1930) , die teilweise als rohe Brocken

und teilweise als in der äußeren Form vorgearbeitete ,aber ungebohrte Köpfe oder bastumflochtene Köpfe (auch zumeist ungebohrt) vorliegen. Auch war es mir vergönnt, uralte Walratbestände (das ist ein Wachs aus dem Schädel des Pottwals ( Diese Material wird aus nachvollziehbaren Naturschutzgründen nicht mehr gewonnen und vertrieben) zum Imprägnieren nach traditioneller Art)  und Blöcke von Pressbernstein aus Ruhla zu bekommen (das sind Bernsteinstäube und -Abfälle aus der Bernsteinindustrie, die zu Blöcken verpresst werden - daraus lassen sich Mundstücke, Ringe usw fertigen) , so dass daraus schlichte Pfeifen nach alten Vorbildern entstehen konnten. Ein Problem ist der Filterwunsch der deutschen Raucher, der aber meist mit ein paar Tricks realisiert werden kann. Nachfolgend einige wenige Beispiele zu den bei uns gebauten Pfeifen aus Meerschaum. 
Vielleich noch ein Satz zur Bearbeitung: Feucht bearbeitet sich Meerschaum wie Seife, trocken wie Gips. Danach wird in heißem Walrat oder Wachs getränkt und poliert.



Pot mit handmade-Cumberlandmundstück

Pot mit Acrylmundstück

Pot mit Acrylmundstück
Mittlerweile gehen die Vorräte der größeren Stücke zur Neige
und wir bieten jetzt vor allem kleine 5-Minuten Pfeifen an



Nachfolgende sind nicht mehr in Fertigung (Rohmeerschaum zu klein)
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13.09.11

Pfeifen für Hollywood, Babelsberg und andere Filmproduzenten


Natürlich ist es immer wieder ein Ereignis, wenn ein Pfeifenfreund  
wie Dieter Niermann,  Krönchen, Jogi,  Ralligruftie u.a.m weder 
an Mühe noch Zeit gespart hat und sein Video über eine unserer 
Pfeifen bei YT ins Netz gestellt hat. Hut ab vor diesen Leuten und 
Dank diesen Filmern. Ein paar dieser Stücke können sich in Qualität 
und Einfaltsreichtum gewiss mit denen der Profis messen. Vielleicht 
war dies der Anlass, dass sich nun die Großen der Filmbranche aus 
Hollywood, Babelsberg und anderer Produzenten seit Anfang 2011 
mit uns in Verbindung setzen und es auch immer wieder zu Verträgen 
gekommen ist



 Oktober 2016 
Jim Knopf und Lucas der Lokomotivführer
erste Bilder in nachfolgenden Links
Ankündigung in Augsburg
Ankündigung in Babelsberg

Im Studio Babelsberg und Australien produziert eine bekannte deutsche 
Firma  zusammen mit internationalen Co-Produzenten für den internationalen 
Markt mit hochkarätigen Schauspielern (darunter auch Oscar-Preisträgerin 
Shirley MacLaine) den Film, der 2017/18 auf die Leinwände kommen soll  
(zuerst wohl 2017 im Verleih der Warner Bros. Pictures in den US-Kinos ) 

Für diese Produktion durften wir wieder etwas tun. Ein paar Pfeifen und 
andere Teile anderer Hersteller wurden so umgearbeitet und verändert, 
dass Sie in die Zeit und das Filmgenre passen





August 2015
Das kalte Herz 
Neuverfilmung "Das kalte Herz"

Der Film ist seit 20.10.2016 in den Kinos wie ich sah, kommen auch
die Pfeifen aus unserer Werkstatt zum Einsatz. Sebastian Blomberg
scheint großes Gefallen in der Churchwarden zu finden, denn er raucht
sie unentwegt und sichtlichem Genuss


offizieller Trailer
 

Regie und Schauspieler: 

Diese Pfeifen für eine Neuverfilmung von "Das kalte Herz" (nach Wilhelm Hauff)
mit  dem Studio Babelsberg als Koproduzent  wurden durch unsere Werkstatt gefertigt.


 (Dez 2012) 
Grand Budapest Hotel 
wieder gab es eine erneute Anfrage  der Filmindustrie. 
Grand Budapest Hotel (Originaltitel: The Grand Budapest Hotel) ist eine britisch-deutsch-
US-amerikanische Filmkomödie beziehungsweise Tragikomödie aus dem Jahr 2014. Regie 
führte der Amerikaner Wes Anderson, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm. Premiere 
hatte der Film am 6. Februar 2014 bei den 64. Internationalen Filmfestspielen in Berlindie 
mit ihm eröffnet wurden.  Kinostart in Deutschland und in der deutschsprachigen Schweiz 
war am 6., in Österreich und im Vereinigten Königreich am 7. März 2014.
Für diesen Film durften wir hinsichtlich Auswahl und der zeitlichen Einordnung der Rauchutensilien die Regie beraten

 Frühjahr 2011
Hansel and Gretel Witch Hunters
 Die Pfeifen aus unserer Werkstatt  für den Paramount Pictures Hollywoodfilm
"Hansel and Gretel Witch Hunters"

Sie- die Pfeifen haben, wie in diesem bluttriefenden Film zusehen ist, nun bereits ihren Dienst und und den Hexen offensichtlich gut getan. Dass sie nicht nur Attrappe sondern voll funktionstüchtig waren, konnte man an den Wölkchen sehen (hier: Knochenpfeife)  


und liegen vielleicht jetzt in der Requisitenkammer bei Willi Schwabe :-)
Dieser Film ist eine 3D Fantasy-Actionkomödie unter Regie von Tommy Wirkola. Die Geschichte beginnt Jahre nach den Kindheitserlebnissen von Hänsel und Gretel, als sie zu rachsüchtigen Hexenjägern wurden.
Zur Besetzung zählen:
Jeremy Renner,
Bondgirl Gemma Arterton,
Famke Janssen und
Peter Stormare.

Diese 4 Pfeifen wurden in unserer Werkstatt für den Hollywoodfilm gefertigt

Die LVZ (Leipziger Volkszeitung hat das Thema am 26.10.2011 auch aufgegriffen und schrieb dazu:
  

Deutscher Kinostart von Hansel and Gretel Witch Hunters war am geplant im März 2013.
Dazu gibt es auch ein Video bei YT vom unübertroffenen Ralf über diese skurilen Pfeifen

September 2011

Cloud Atlas:
im September 2011 haben wir 2 Paare Pfeifen aus unserer Fertigung für den vielleicht teuersten Babelsberger Film nach "Parfüm" liefern dürfen. Diesmal für Cloud Atlas. Wie wir gerade erfahren, sind die Pfeifen tatsächlich zum Einsatz gekommen.




Die Wachowski Brüder haben Cloud Atlas (Der Wolkenatlas) verfilmt, das ist eine Filmadaptation des gleichnamigen gewagten und verwirrenden Romans von David Mitchell. Darin werden Geschichte, Wissenschaft, Humor und Spannung durch sechs verschiedene, aber zusammengehörige, Erzählungen vereint, wobei jede an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit handelt.
Es ist wohl der bisher teuerste Film deutscher Produktion geworden-

Der Film hat eine beeindruckende Besetzung:
Tom Hanks,
Halle Berry,
Hugo Weaving,
Ben Whishaw,
Susan Sarandon und
Jim Broadbent.
Kinostart: 04. Mai 2012
Jeder wird es uns unbesehen abnehmen, dass es uns freut, mit den Produkten aus unserer Werkstatt bei einigen Requisiteuren der Großen der Firmbranche gelistet zu sein
Text beinhaltet vorwiegend Zitate aus den Filmbeschreibungen unter


10.09.11

Das Colditzer Tabakkollegium

Der Januarstammtisch vom 12.01.2018

Um es mal voranzuschicken, es war ein sehr fröhlicher 
und angenehmer Stammtisch.Ein wenig Traurigkeit kam 
aber doch hin und wieder durch, da wir ja Paul wohl zum
letzten Mal in dieser Runde begrüßen durften. 
Sein "Escape from Colditz" rückt näher. Heute zu 
seinem 75. Geburtstag wurde es allen klar, dass er 
endgültig zum Ende des Monats Colditz verläßt und nach 
Schottland zieht. Eine kleine Laudatio zu diesen Anlässen 
hielt Andreas.
Dear Paul
Today is a special day for you, You achieved the age 
of 75 years and it’s probably the last visit as a member 
of our regular’s table. You have seen the world, you 
lived in all parts of this planet and you worked at many 
places. You lived in Asia, have been the CEO of a big airline, 
you worked in New York, you lived in France and the  last 
10 years in Colditz. For 8 years you have been a member of 
our regular’s table. You new year receptions were a wonder-
ful tradition. Your wife Pamela and Nico from Paris covered 
the table for that event with many delicious kinds of food.
Now, you’ll leave Colditz. You’ll live in a couple of weeks in 
Scotland. There will you have a new beginning. You’ll 
leave Colditz without the most of your property. Furniture, 
machines and so on, will stay in Colditz. You’ll take only 
some personal things and your both oldtimer with you. We 
wish you a good life in Scotland. We will be sure, it will need 
not much time, when you get a call from Scotland: Hello Paul, 
I’m here – do you have time for a drink maybe.
Dear Paul,
We wish all the best for the next period. Don’t forget the 
regular’s table from Colditz. - 
THE PIPE SMOKERS CLUB OF COLDITZ
his pipe should remember you to us.

Ein paar kleine Geschenke 
Hier packe ich seinen langersehnter Wunsch -
Originalradkappen  für seinen DKW -JAWA  Oldtimer aus

Eine Pfeife mit der Gravur des Colditzer Tabakkollegiums

Einen Kalender mit Colditzer Fotographien
und natürlich ein paar Blümchen

und als Geck die Aktistenverdienstmedallie aus
früheren DDR Zeiten😊

die er auch versprach, immer brav zu tragen 😁

werden Paul in seine (alte) neue Heimat begleiten. 
Zur Feier des Tages hatte Paul noch seine Tiefkühltruhe 
beräumt und ein Riesenschweinebein für die Bratröhre 
freigegeben.Thomas machte daraus einen ausgezeich-
neten Braten. Einen schönen Geburtstagskuchen hatte 
Pamila, Pauls liebe Frau, auch noch gebacken.

Aber damit nicht genug- Zum Stammtisch am 12.1. feiert  
auch Michael

einen neuen Lebensabschnitt- den Eintritt in die wilde 
Lebensphase …. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…… 
Zu diesem Anlass stellte Micha ein Fässchen des besten 
Loireweins auf den Tisch und durfte doch promt ein neues
Pfeifchen und ein paar Blümchen sein Eigen nennen. 

Ein Überraschung kam dann mit 2 Neuzugängen 
aus Colditz ins Haus -  der junge Literat Max,

 
der vor  Kurzem aus Australien  nach Colditz zog und 
nun als potenzieller Pfeifenraucher auch den Anschluss 
an die Gesellschaft  sucht und ein 2, Andreas
Logistik-manager in einem Unternehmen. 

So nahm der 
Abend seinen Lauf und es war doch erstaunlich, wie viele 
Gäste (25) es doch waren, obwohl viele des „harten Stamm-
personals“ aus objektiven Gründen absagen mussten. Was 
mir persönlich aber aufgefallen und ein wenig Missfallen 
erzeugte, war die Tatsache, dass die Unsitte der schnellen 
Zigarette zwischendurch um sich greift und dieser Tatsache 
etwas entgegenzusetzen ist. Also werden wir es wieder 
einführen:„ Für jeden Glimmstengel während des Stammtisches
klimpert ein Euro im Kasten“
Später dann zur Mitternachtsstunde ein weiterer Höhepunkt 
des Abends-  Till (ohne Amts-Robe) stieg auf den Stuhl 
Hier in der Dunkelheit streikt die Kamera

und brachte nach langer Zeit mal wieder den

Clausthaler Mitternachtsschrei
Freunde der späten Stunde,
Hört meinen mahnenden Schrei,
verjubelt in fröhlicher Runde,
zog wieder ein Festtag vorbei.

Verjubelt, verqualmt und versoffen,
so wie sich das eben gehört,
steht nun der Himmel uns offen,
denn der Kreislauf ist wieder entstört.

Nun rauscht in den Adern uns wieder
polizeiwidrig, feurig das Blut,
und mit dem Crescendo der Lieder
steigt hormonengestärkt unser Mut.

Zur mitternächtlichen Stunde
wiederholt sich das ewige Wunder:
Gambrinus betagte Runde
wird wieder jugendlich munter.

Drum laßt uns der Alten gedenken,
die einst jenen Kult erfanden,
und des nachts in allen Schänken
zum Clausthaler Mitternachtsschrei sich bekannten.

Nach uralt, uralt hergebrachter Sitte
erschallt zur mitternächtlichen Stunde
der Clausthaler Mitternachtsschrei!
Huuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!

Urväter Art sind wir entsprossen,
wehrhafte, wahrhafte Wallhallsgenossen.
Verächter des kärglichen Zwergengeschlechts,
die mit ihrem verpimperten Magen
nur Milch, oder allenfalls Selterswasser vertragen.
Für uns aber ist das nichts!
Nein, gar nichts!

Drum Freunde, laßt uns die Methörner schwingen,
und mit Jubelgesang gen Himmel anklingen,
so daß in vielen tausend Jahren,
die Köhler im finsteren Harzwalde sagen:
"Wetter auf, die soffens schön"
"und viel, und lang"
 und aus vollen Kehlen sangen wir dann wie
immer zu diesem Anlass das
Steigerlied:

Glück Auf, Glück Auf,
der Steiger kommt,
|: und er hat sein helles Licht bei der Nacht :|
|: schon angezünd' :|.

Hat's angezünd' (hat's angezünd'),
's wirft seinen Schein (ja Schein),
|: und damit so fahren wir bei der Nacht :|
|: ins Bergwerk ein :|.

Ins Bergwerk ein (ins Bergwerk ein),
wo die Berleut sein (ja sein),
|: die da schlagen ja das Silber und das Gold bei der Nacht :|
|: aus Felsgestein :|.

Der eine schlägt das Silber (Silber, Silber, Silber),
der andre schägt das Gold (ja Gold),
|: und den schwarz-braunen Mägdelein bei der Nacht :|
|: den sein sie hold :|.

Ade, ade (ade, ade, ade),
herzliebste Mein,
|: und da drunten in dem tiefen finster'n Schacht bei der Nacht :|
|: da denk' ich Dein :|.

Und kehr ich heim (und kehr ich heim),
zur Liebsten mein (ja mein),
|: da erschallet der Bergmanns Gruß bei der Nacht :|
|: Glück Auf, Glück Auf :|.




Weihnachtsstammtisch vom 08.12.2017
im Kuhstall
Der Weihnachtsstammtisch mit einer Versteigerung
zugunsten einer bedürftigen Einrichtung ist nun
mittlerweile zu einer guten Tradition geworden. Den
Abend läutete  "WOLLUZ" mit einer kleinen Mucke
vom Feinsten ein


Das etwas melancholische Dezembergedicht
folgte - wat mut- dat mut - ist schließlich Pflicht

Erich Kästner
Der Dezember
Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."


Der Kessel Erbsen (auch schon Tradion) und ein paar
angesagte Tabake und Getränke machten der Melancholie
schnell Beine. Dieses Mal wurden beide Tische gebraucht,
da wir etwa 25 waren

  


  
Der Neuling Jens (rechts)musste als Frischling 
etwas aus seiner Vita berichten 


Dann gings hurtig zu Versteigerung 

und unser Starauktionator Wolfgang war in seinem Element



Der Erlös konnte sich wieder sehen lassen
700,- €
für das Kinderheim in Seidewitz

Mit guten Wünschen für das kommende Fest trollten sich
dann alle und das Neue Jahr mit neuen Stammtischen
kann kommen

Januarstammtisch ist geplant am 12.01.2018

Novemberstammtisch vom 20.11. 
zum 50.von Steffen Naumann
Steffen hatte alle zu seinem 50. in seine Tischlerei
eingeladen. Seine Gesellen hatten Schwerstarbeit
geleistet, die Werkstatt für 100 oder mehr Gäste
vorzubereiten.

Der Koch zaubertes vorzügliches auf die Platten
ein ganzes Wildschwein musste dran glauben

Und "MONA & BAND warteten auf die Tanzwütigen

Wie zu sehen, Manfred stemmte alle Mädels


und auch die Anderen ließen sich nicht lumpen


 Der Pfeifenstammtisch (diesmal waren die Damen dazugeladen und 
§ 1- Keine Weiber- außer Kraft gesetzt - 😉) hatte auch einen Tisch 
und konnte qualmen nach Herzenslust




Natürlich wurde auch das, zum heutigen Anlass
völlig danebenliegendes Monatsgedicht verlesen,
daß Melancholie hoch 3 verbreitet. Aber es ist
nun mal Tradition und-  wat mut- dat mut
Erich Kästner
Der November

Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor ...
Der Sturm ritt johlend durch das Land der Farben.
Die Wälder weinten. Und die Farben starben.
Nun sind die Tage grau wie nie zuvor.
Und der November trägt den Trauerflor.
Der Friedhof öffnete sein dunkles Tor.
Die letzten Kränze werden feilgeboten.
Die Lebenden besuchen ihre Toten.
In der Kapelle klagt ein Männerchor.
Und der November trägt den Trauerflor.
Was man besaß, weiß man, wenn man's verlor.
Der Winter sitzt schon auf den kahlen Zweigen.
Es regnet, Freunde, und der Rest ist Schweigen.
Wer noch nicht starb, dem steht es noch bevor.
Und der November trägt den Trauerflor ...

Es war ein rundum gelungenes Fest
Danke Steffen

Oktoberstammtisch vom 13.10. in der
Leithenmühle
Es war wieder ein Wandertag angesagt-
7 von 20 haben noch die Milchbeine und
wanderten tapfer über Stock und Stein, Hügel
und Ebenen
Die Sonne geht früh unter und wir schritten
eifrig voran

Thomas und Steffen stießen unterwegs dazu



und nach etwa 1 1/2  Stunden waren wir da. Von der
Mühle gibt es hier auf der Seite viele weitere Bilder, so
dass ich sie mir hier im Bericht spare. Nicht sparen will
ich an Lob am wunderbaren Essen, welches uns die
Wirtsleute servierten und am Oktobergedicht, welches
Heiner wieder wie immer brillant rezitierte

Erich Kästner
Der Oktober
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind

Geh nur weiter. Bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei's zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen. 
Hadre nicht in den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen,
und als hätt'st du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Laß den Herbst nicht dafür büßen, 
daß es Winter werden wird.

An den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf grünen Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind's Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter. Bleib nicht stehn
.
Blätter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter.
Denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rauch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiß die Richtung.
"Stirb und werde!" nannte er's.


08.10.2017
Zurück von einer langen USA Reise konnte ich nun
endlich auch den Fernsehbeitrag  über unsere Werkstatt
und den Pfeifenstammtisch sehen. hier ist er:
Septemberstammtisch vom 15.9. bei Manfred
  Leider liegen keine Bilder vor, aber wie ich hörte, war es wieder
in der Waldhütte sehr schön und Manfred ein guter Gastgeber.
Ich selbst habe eine lange Reise durch die USA gemacht, über die
wohl an einem der nächsten Stammtisch zu berichten sein wird.
Zumindest gelang es, am 15.9. einen Gruß an die Freunde vom
442 m Gebäude , dem Willis Tower in Chicago aus der 
Glaskuppel  in 340m Höhe abzusenden.

bevor es auf die wunderbare lange Reise 

vom mittleren Nordosten ,Chicago am Michigansee in den 
Südwesten bis Los Angeles /  San Francisco ging

Diese Landschaften und schöne Erlebnissewerden
uns lange im Gedächtnis begleiten



Aber auch hier darf das Monatsgedicht nicht fehlen
Erich Kästner
Der September
Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Posaunen,
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglockenläutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.

Das ist ein Abschied mit Getümmel,
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug.

Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.

Auguststammtisch vom  11.8.2017 bei Eugen

Zwar war das Wetter nun nicht das, was man sich wünscht, aber
bei Eugen war´s wie immer gemütlich und er selbst ein toller 
Gastgeber


Unterm Regenschirm ist auch ganz schön und die
Rauchschwaden wabern darunter

Heiner waltet seines Amtes und verliest das Monatsgedicht

Erich Kästner
Der August
Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muß mähen.
Und wer mäht, muß säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau'n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.

Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?

In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, -
das Unverständliche bleibt unverständlich.

Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht's nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle ...
Nichts bleibt, mein Herz. Bals sagt der Tag Gutnacht.

Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.




Julistammtisch am 14. und 16.07 2017
Der Tag begann schon recht arbeitssam- 2 Pfeifenfreunde
aus dem Ruhrgebiet wollten eine Pfeife in unserer Werkstatt
bauen und diese dann zum abendlichen Stammtisch 
einrauchen. Das sind sie geworden:
2x Mooreiche - die obige mit einer etwas außergewöhn-
lichen Mundstückbiegung

Heiner hatte eingeladen, mit ihm in seinem Haus an der Mulde

den Stammtisch zu feiern- zumal er wieder mal im Polarkreis
Stichlinge geangelt hatte und diese für uns grillen wollte😇

Darüber hinaus sollte der Abend auch genutzt werden, noch einmal
über den Ablauf des sonntäglichen Gottesdienstes im Steinbruch zu
reden, den Heiner seit 11 Jahren vortrefflich zu organisieren weiß. 

Die 3 Hochwürden unseres Stammtisches gingen zu diesem 
Behufe kurz in Klausur  

Dann das Juligedicht von Kästner- auch hier Heiner der Matador,
der es trefflich zu rezitieren wusste

und alle schwiegen ergriffen  - ja ja. früher.......... so die Ü 50 unter 
uns - besonders bei den letzten beiden Versen des Gedichtes  standen
den Alten die Tränen in den Augen😇

Der Juli
Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur.
Die Menschheit geht auf Reisen
oder wandert sehr oder wandelt nur.
Und die Bauern vermieten die Natur
zu sehenswerten Preisen.

Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer,
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese.
Limousinen rasen hin und her
und finden und finden den Weg nicht mehr
zum Verlorenen Paradiese.

Im Feld wächst Brot. Und es wachsen dort
auch die künftigen Brötchen und Brezeln.
Eidechsen zucken von Ort zu Ort.
Und die Wolken führen Regen an Bord
und den spitzen Blitz und das Donnerwort.
Der Mensch treibt Berg- und Wassersport
und hält nicht viel von Rätseln.

Er hält die Welt für ein Bilderbuch
mit Ansichtskartenserien.
Die Landschaft belächelt den lauten Besuch.
Sie weiß Bescheid.
Sie weiß, die Zeit
überdauert sogar die Ferien.

Sie weiß auch: Einen Steinwurf schon
von hier beginnt das Märchen.
Verborgen im Korn, auf zerdrücktem Mohn,
ruht ein zerzaustes Pärchen.
Hier steigt kein Preis, hier sinkt kein Lohn.
Hier steigen und sinken die Lerchen.

Das Mädchen schläft entzückten Gesichts.
Die Bienen summen zufrieden.
Der Jüngling heißt, immer noch, Taugenichts.
Er tritt durch das Gitter des Schattens und Lichts
in den Wald und zieht, durch den Schluß
des Gedichts, wie in alten Zeiten gen Süden.

Dann der Auftritt Michaels als brüllender Löwe- damit scheint er bei seinen
Vorlesungen an der Uni großen Erfolg zu haben, um künftige Theologen auf 
den rechten Weg zu führen

So verging der Abend in Eintracht, qualmenden Hölzern und gutem Essen   




Diese Beiden sind anmaßend - der Platz ist den 70-jährigen vorbehalten

Für das Wechseln einer Glühbirne sind 5 Beamte erforderlich - 4 drehen den Tisch
auf dem der 5. steht und die Birne in die Fassung hält. Zum Feueranzünden in dieser
gewaltigen Feuerschale scheinen 2 Pastoren zu genügen  👍

Am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein war nun der Gottesdienst im Steinbruch,
der dem Lutherjubiläum gewidmet war. Heiner brachte im März den Vorschlag, dass
der Stammtisch sich da irgendwie einbringen könnte. Heiner, Michael als renommierter  
Lutherforscher an der Uni und Götz, Pfarrer im thüringischen Flemmingen setzten
sich also zusammen und was dabei herauskam, war schon beachtenswert und 
(auch für Atheisten) ein Erlebnis. Viele Freunde des Stammtisches waren dabei.

Heiner, Götz und Michael im Talar, die abwechselnd die Gemeinde führten
(Spannend war. dass bei den Auftritten der Pastoren immer in den Bäumen
im Steinbruch die Mönchsgrasmücke trällerte und beim Tischgespräch der
Schwätzer unter den Vögels (Der Zilpzolp) sang)

Dazu Steffen und Carli als Gesprächspartner der  lutherischen Tafelrunde,
die dem Thema "Wein, Web und Gesang" gewidmet war
Ein Novum bei einem Gottesdienst war sicherlich auch, dass die reizenden
Mädels, die den Klingelbeutel rumtrugen, in einer  Hand ein Tablet mit 
köstlichen Wein hatten, bei dem sich jeder bedienen und den Herren der
Tafelrunde zuprosten konnten


Und die Teilnehmer hatte sichtbare Freude  an diesem außergewöhnlichen
Gottesdienst


Auguststammtisch  evtl. dann im Kuhstall , September bei Manfred
(Ich wandere da  durch die Canyons von Utah ) und der
Novemberstammtisch !!!!! dann wahrscheinlich zu Steffens
50. am 18.11.  (SONNABEND) - Wo- wird noch gesagt.


Jnistammtisch im Spreewald

Für den Junistammtisch war schon lange ein Treffen 
mit dem befreundeten Pfeifenraucherkollegium 
Steinreich am Spreewald geplant. Nun war es soweit 
und wie wir wußten, haben sich die Steinreicher auch 
intensiv darauf vorbereitet, Schon die Hinfahrt war ein 
Genuss durch die typischen Alleen Brandenburgs
Angekommen in Schenkendorf (OT von Steinreich)
die uralte Dorfkirche fällt auf

Wer Selbstversorger bei der Schlafstätte war, 
baute nun das Zelt auf

 aber die Pfeifenfreunde nebst ihrer guten Fee
  

haben unendliche Mühen nicht gescheut, alles aufs 
Beste  zu organisieren. Da war erstens die Unterkunft- 
ein umgebauter Schulbus



dann die Marschverpflegung

nebst der in der Gegend unvermeidlichen Spreewaldgurken

Ronny bat einen befreundeten Bootsführer, uns 
weitab vom Tourismus im Oberspreewald durch 
wenig befahrene Kanäle zu schippern. Wir enterten
den Kahn in Neu Zauche


Die Kahnfahrt durch die ursprüngliche Kanallandschaft 
war ein Genuss






eine kleine Pause nach der Hälfte - komisch, was 
die wohl alle im Gebüsch suchen?

 nach knapp 3 Stunden das Gruppenbild

 das abendliche Essen war bestens organisiert- wir 
kamen von der Kahnfahrt zurück, da brutzelten
schon die Steaks auf dem Grill und die Tafel war gedeckt

Die Räumlichkeiten

nur das Rauchen mußten wir noch allein hinkriegen
und Kästners Junigedicht war fällig - aber vergessen
Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern
.
Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.






Wie und ob dann alle den Bus oder das Zelt fanden,
entzieht sich meiner Kenntnis- auf jeden Fall waren
alle frisch wie die "Tautröpfchen bei einem Morgen-
ritt am Strand" nach dem morgendlichen sanften

Weckruf zur Stelle. 

 


Eine gute Fee hatte schon in aller Frühe einen 
Sack Brötchen aufgebacken, 30 Eier und einen 
Riesentopp Kaffee gekocht 

Steffen ist wie immer ein gut erzogener Junge

wir Anderen gehen ernsthaften Rückreise-
vorbereitungen nach

Dann Aufbruchstimmung




Gib Dir mal Mühe- Eugen- es muß alles auf die Harley

Er hier hats nicht soweit mit seiner gut gepflegten
250 ETS Beiwagen aus Zschopau

Wir danken dem Steinreicher Pfeifenfreunden auf
das Herzlichste für Ihr Gastfreundschaft und Mühen,
diesen wunderbaren Tag zu gestalten
Androhung:
Wir werden uns bei den Steinreichern revanchieren
und haben auch schon eine Idee - kleine Hilfestellung
für die Freunde - schwimmen lernen😎





Maistammtisch vom 12.05.2017


Da Thomas bei der Aprillesung unartig war, wurde ihm auferlegt, das Maigedicht zu rezitieren. Und- er machte es gut
Der Mai (Erich Kästner)
Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders,
aus seiner Kutsche grüßend, über Land.

Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain.
Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken.
Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.

Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten.
Die Birken machen einen grünen Knicks.
Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten,
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.

Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!

Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.
Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.
Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.

Er nickt uns zu und ruft: „Ich komm ja wieder!“
Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.
Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.
Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.

Dann das Ereignis des Abends - die Vortrag über Gifte
Eberhard Jasinski, der Apotheker aus Colditz machte
dies  in Wort und Bild  gekonnt und kurzweilig. 

Nun weiß jeder von uns wie er seine Schwiemu.........................😎

Da haben wir doch zum Schluss ganz vergessen, die Verkostung
der Leckereien von Botox über Eisenhut bis zum Schierling zu 
machen. Auch der Weg gemessenen Schrittes zum Colditzer 
Friedhof nach der Verkostung ging  ganz unter - 
Wird nachgeholt.......

Unsere Gäste vom  preußischen Tabakkollegium Steinreich hatten 
auch Ihren Spaß daran

Sie hatten den Nachmittag genutzt, sich eine Pfeife zu bauen


So war der Abend wieder mit allerlei Pläsier ausgefüllt und die
so wichtige persönliche Kontaktpflege kam auch nicht zu kurz






Aprilstammtisch vom 21,04.2017

Wegen der Feiertage etwas verspätet, fand der Aprilstammtisch am 
3. Freitag des Monats statt. Allerdings in etwas kleinerer Rund als 
üblich – aber nicht weniger fröhlich

Heiner rezitierte zu Beginn Erich Kästners Aprilgedicht

 

Der Regen klimpert mit einem Finger
die grüne Ostermelodie.
Das Jahr wird älter und täglich jünger.
O Widerspruch voll Harmonie!
Der Mond in seiner goldnen Jacke
versteckt sich hinter dem Wolken-Store.
Der Ärmste hat links eine dicke Backe
und kommt sich ein bisschen lächerlich vor.
Auch diesmal ist es dem März geglückt:
er hat ihn in den April geschickt.
Und schon hoppeln die Hasen,
mit Pinseln und Tuben
und schnuppernden Nasen,
aus Höhlen und Gruben
durch Gärten und Straßen
und über den Rasen
in Ställe und Stuben.
Dort legen sie Eier, als ob's gar nichts wäre,
aus Nougat, Krokant und Marzipan.
Der Tapferste legt eine Bonbonniere,
er blickt dabei entschlossen ins Leere
Bonbonnieren sind leichter gesagt als getan.
Dann geht es ans Malen. Das dauert Stunden.
Dann werden noch seidene Schleifen gebunden.
Und Verstecke gesucht. Und Verstecke gefunden:
Hinterm Ofen, unterm Sofa,
in der Wanduhr, auf dem Gang,
hinterm Schuppen, unterm Birnbaum,
in der Standuhr, auf dem Schrank.
Da kräht der Hahn den Morgen an!
Schwupp, sind die Hasen verschwunden.
Ein Giebelfenster erglänzt im Gemäuer.
Am Gartentor lehnt und gähnt ein Mann.
Über die Hänge läuft grünes Feuer
die Büsche entlang und die Pappeln hinan.
Der Frühling, denkt er, kommt also auch heuer.
Er spürt nicht Wunder noch Abenteuer,
weil er sich nicht mehr wundern kann.
Liegt dort nicht ein kleiner Pinsel im Grase?
Auch das kommt dem Manne nicht seltsam vor.
Er merkt gar nicht, dass ihn der Osterhase
auf dem Heimweg verlor.
Und wie immer hörten alle aufmerksam zu






 
Wie einige erkennen werden, hatten wir Besuch von Anja und Ralf  aus Wuppertal

Anja hat einen erstaunlich guten Zug an der Pfeife, da staunt die ganze
Bande

und die Runde hatte wieder ihren Spaß bei guten Gesprächen, gutem Tabak und
einer vollen Tafel.






Zum Colditzer Birkenfest spielt wieder (anklicken) Wolluz am 06.05.2017 ab 17.00 auf

   

und am 12.5. zum Stammtisch im Kuhstall spricht Apotheker 
Eberhard Jasinski über Gifte .

 Anschließend ist Verkostung der Exponate und danach 
(jeder sollte ein hinten offenes weißes Hemdchen mitbringen)
gehen wir alle gemessenen Schrittes unter Absingen frommer
Lieder in Richtung Colditzer Friedhof 

  
 
 


Stammtisch vom 17.03.20117
Eugen hatte geladen und erwartete seine Gäste mit
einem großen Topf voller sächsischer Kartoffelsuppe
und einem gemütlich vor sich hin bullerndem Kanonenofen
Schnell waren alle Pfeifenfreunde da und man stärkte
sich, bevor Heiner das Gedicht des Monats  verlas


Erich Kästner
Der März
Sonne lag krank im Bett. 
Sitzt nun am Ofen.
 
Liest, was gewesen ist.
 
Liest Katastrophen.
Springflut und Havarie, 
Sturm und Lawinen, -
 
gibt es denn niemals Ruh
 
drunten bei ihnen.
Schaut den Kalender an. 
Steht drauf: " Es werde!"
 
Greift nach dem Opernglas.
 
Blickt auf die Erde.
Schnee vom vergangenen Jahr 
blieb nicht der gleiche.
 
Liegt wie ein Bettbezug
 
klein auf der Bleiche.
Winter macht Inventur. 
Will sich verändern.
 
Schrieb auf ein Angebot
 
aus andern Ländern.
Mustert im Fortgehn noch 
Weiden und Erlen.
 
Kätzchen blühn silbergrau.
 
Schimmern wie Perlen.
In Baum und Krume regt 
sich's allenthalben.
 
Radio meldet schon
 
Störche und Schwalben.
Schneeglöckchen ahnen nun, 
was sie bedeuten.
 
Wenn du die Augen schließt,
 
hörst du sie läuten.

Alle hörten gespannt zu


Wenn wir es all die Jahre beim Stammtisch (es sind
mittlerweile schon 12)  vermieden haben, dass die 
politischen Alltagssorgen die Gespräche prägen, so 
lässt sich das in Zeiten wie jetzt nicht mehr ganz
vermeiden und die Sorgen waren vielen anzumerken.
Was tun? Wie im Biedermeier sich in die eigenen vier
Wände verziehen oder sich einmischen? Hat Einmischen
überhaupt einen Sinn, wo heutzutage klar wird, wie
die Zeitläufte von einzelnen Personen geprägt werden,
daß  der Souverän- das Volk nur bei Laune zu haltendes 
Stimmvieh ist und wie leicht es Demagogen jeder Couleur haben.
Es ist so erschreckend, dass in den Demokratien alle
Regelmechanismen versagen, wenn ein Mächtiger ein
Machtwort sagt und alles Bisherige auf den Müll wirft.
Und noch erschreckender: Man jubelt ihm oder ihr zu.
Jetzt im Lutherjahr war natürlich der Reformator, (auch
eine einzelne Person, die vor 500 Jahren Europa geprägt hat !!) 
ein probates Thema, zumal mit anwesenden „Fachpersonal“
gute Gespräche garantiert waren.

Ein wenig nachdenklich , wie es in der Welt nun 
weitergehen soll , ging der Abend so dahin. 


Trost waren die guten Freunde, prima Tabake und 
hervorragende Weine. 

Mir ist es immer wieder eine Freude, den Riesenkloben
 unter Feuer zu sehen




Zum Aprilstammtisch wird der Termin noch bekanntgegeben



Beitrag der LVZ vom 25.02.2017






Februarstammtisch vom 17.02.2017

Aus Gärtner Pötschkes Kalender "Der Grüne Wink"
Der Frühling kommt, es tropft das Eis
in meine Pfeife, sacht und leis.
So lehrt mich die Naturgewalt:
"von nun an rauchst du nur noch kalt"

Wenn auch die Sonne in den letzten Tagen immer mal frühlingshaft
schien, so ist der Teich noch zugefroren und Schneereste sind hartnäckig

Es ist Erkältungszeit und so rechnete ich eher mit einer Minimalbesetzung
beim Stammtisch – aber nein – der Tisch war voller Gäste und der Kessel
Erbsen war nicht umsonst gekocht

Wie es das Stammtischdrehbuch für 2017 vorsieht, verliest  das Heinerle 

zu Beginn das Monatsgedicht von Erich Kästner


 

Der Februar
Nordwind bläst. Und Südwind weht. 
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
 
Und indes die Zeit vergeht
 
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.
Pünktlich holt sie aus der Truhe 
falschen Bart und goldnen Kram.
 
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
 
Sorgenkleid und falsche Scham.
In Brokat und seidnen Resten, 
eine Maske vorm Gesicht,
 
kommt sie dann zu unsren Festen.
 
Wir erkennen sie nur nicht.
Bei Trompeten und Gitarren 
drehn wir uns im Labyrinth
 
und sind aufgeputzte Narren
 
um zu scheinen, was wir sind.
 

Unsre Orden sind Attrappe.
 
Bunter Schnee ist aus Papier.
 
Unsre Nasen sind aus Pappe.
 
Und aus welchem Stoff sind wir?
Bleich, als sähe er Gespenster, 
mustert uns Prinz Karneval.
 
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
 
Und die Zeit verläßt den Saal.
Pünktlich legt sie in die Truhe 
das Vorüber und Vorbei.
 
Pünktlich holt sie aus der Truhe
 
Sorgenkleid und Einerlei.
Nordwind bläst. Und Südwind weht. 
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
 
Und indes die Zeit vergeht,
 
bleibt uns doch nur eins: die Zeit.


 Martin bekam wohl eine mächtige Zigarre zum Urlaubsbeginn verpasst

Keine Ahnung, was jetzt im Busch ist -  das gelöste Haar lasst Großes  erahnen


Und auch mit wehendem Haar kam Götz-Ulrich mit dem Fahrrad aus
 dem fernen Flemmingen
(mit wehendem Talar wäre auch mal was  Unübertroffenes  😊) 
und machte nach dieser Strecke (Skizze) durch Wind und Wetter



einen ganz entspannten Eindruck 


Jeder hatte mal wieder viel zu erzählen

und zu witzeln

Vorgeschlagen wurde auch, den gemeinsamen Stammtisch mit den 
Freunden aus Steinreich Ende Juni im Spreewald zu feiern

Die Jüngeren unter uns staunten, wie die legale Beschaffungskriminalität
in der DDR funktionierte . Wolfgang sollte darüber ein Buch schreiben😁

und der Abend plätscherte so dahin



Irgendein geheimes Programm scheint hier meinen Rauch- Fotofilter
außer Betrieb genommen zu gaben

Die unterschiedlichen  Tröpfchen und Tabake wurden verkostet


Und was wäre ein Abend ohne diese Beiden

 Götz-Ulrich schwang sich gegen Mitternacht wieder auf
 seinen Drahtesel um die 40 km durch die nieslige Nacht zu 
seinen Schäfchen zu eilen und über weitere Wanderungen 
durch die Welt nachzudenken
 Link   Zum Buch

Der Märzstamtisch ist voraussichtlich am  17.3. bei Eugen



Januarstammtisch vom 13.01.2017


In den Nachrichten wurde dauernd etwas von gesperrten Straßen
nach Colditz gefaselt, also machte ich mich darauf gefasst, das der
Kuhstall fast  leer bliebe und ich traurig bei einer Flasche Bier und
einem Pfeifchen am prasselnden Feuer

. Doch siehe da, wir saßen dann am 13. doch zu 13 in der Runde und 
hatten unseren Spaß-
Manfred hatte sich extra fein gemacht






obwohl das Motto des Tages war: 
WIR SIND DOCH NICHT ZUM SPASS HIER

4 Geburtstage (Eugen und Bert mit 50, Thomas morgen 54 und
Micheal gestern 65)  wurden gewürdigt und vor allem wurde lobend
erwähnt, dass die Jüngeren sich glücklich schätzen, uns Rentnern
weiterhin mit ihren milden finanziellen Gaben das Leben zu
versüßen. Eine kurze Nachfrage zu den Beglückten ergab
ein Meer erhobener Hände (zu sehen ist leider nur die Hälfte😀)

Es wurde dann kurz über die Spendenübergabe von 1500,- an das 
Kinderheim Seidewitz berichtet. Hier Olaf bei der Geldübergabe
an die Leiterin des Kinderheims

Hainer las dann ein Januargedicht vom wunderbaren Erich Kästner

Der Januar
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 

Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald. 

Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege. 

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 

Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren. 

Und die Krähen darben. 

Und auch der Mensch hat seine liebe Not. 

Die leeren Felder sehnen sich nach Garben. 

Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben. 

Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger, 

tanzt auf dem Eise stolz der Januar. 

Der Bussard zieht die Kreise eng und enger. 

Es heißt, die Tage würden wieder länger. 

Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern. 

Und niemand hält sie auf und fordert Zoll. 

Silvester hörte man’s auf allen Sendern, 

dass sich auch unterm Himmel manches ändern 

und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 

Und ist doch hunderttausend Jahre alt. 

Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege? 

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 

Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

Und wurde  verpflichtet, jeden Monat das entsprechende Gedicht zu lesen

Nun zogen sich beide Geistliche zurück und amüsierten sich köstlich über 
irgendwelche  Bilder, die sie betrachteten. 
Ich wüßte ja zu gern, was das für Bildchen waren 😇

Eugens Pfeife wurde das erste Mal mit starkem Latakia gefüllt und
nun kämpft der Gute mit leichten Sehstörungen und Schwebezuständen
-
Die Getränke und Tabake des des Abends wurden gekührt
Essen des Abends wie immer, Würste, Käse, Schinken, Eier
und der obligatorische Kessel Erbsen


Olaf erzählte von seinem Besuch  des leider verstorbenen Pferdeflüsterers
   
Nun- und dann war schon wieder der Abend vorbei

Noch ein paar Bildchen vom Traumpaar des Jahres





und Tschüss


Zur Weihnachtsversteigerung

"Tue Gutes und rede darüber"
(Spruch von Walter Fischer (1910-1966)
  
Gestern besuchten Olaf Bonk (auf dem Foto) und Martin Schenke 
(hinter der Kamera) das Kinderheim "Forsthaus" Seidewitz im Muldental. 
Stellvertretend für die Mitglieder des Pfeifencollegiums Colditz wurden 
1.500 € aus den letzten beiden Weihnachtsversteigerungen an die Leiterin 
Grit Mittenzwei übergeben. Verwendung wird das Geld bei der Anschaffung 
eines neuen Trampolins und weiterer Spielgeräte finden.
Zum wiederholten Male haben die Pfeifenfreunde damit diejenigen bedacht, 
deren Start ins Leben nicht auf der Sonnenseite begann.
www.vs-leipzigerland-mtl.de/index.php?id=50


Aus der LVZ vom 11.01.2017



und der Vollständigkeit halber der Bericht von  2013


 Stammtischberichte 

2016
Weihnachtsstammtisch vom 16.12.2016

ein ähnlicher Bericht dazu auch auf 
http://www.pfeifenkollegium-steinreich.de/PFEIFENtreffen/

Das Jahr ist rum - wenig ist von all dem geschafft,
was geplant war und nun ist wieder Weihnachtszeit
"Same procedure as every year
also mußte der Kuhstall geputzt und geheizt, die
Gläser geflimmert und die Stühle repariert, zusätzliche
Tische ausgestellt, Leinwand und Beamer plaziert,
Strippen gelegt,  10 Liter Erbsensuppe gekocht und die
Nachbarschaft vor eventuellem störenden Geflüster
beim nächtlichen Abfahren der Droschken gewarnt werden

Hier gehts rein in den Kuhstall
Etwa 30 Pfeifenraucher sind zu erwarten
Da erwarten Euch dann neben dem prasselnden Kamin
2 große gedeckte lange Tafeln


Ein paar Pfeifen zu Auswahl, falls Ihr die Euren vergessen habt

und ein Tisch, auf dem Ihr Eure Auktionsware  legen könnt
Für die Getränke und Leckereien findet Ihr auch
einen Tisch

Zuerst brachte Stefan in einem Vortrag über seine 
Expedition mit der Polarstern im Sommer/Herbst 2016
alle zum Nachdenken. Nun ist es nicht mehr zu leugnen
oder zu bemänteln... DAS EIS SCHMILZT in rasendem
Tempo und gar nichts mehr kann man tun , um die Sache 
umzukehren; nichts mehr, um den Vorgang zu stoppen
und sehr wenig, um ihn zu verlangsamen. Alle hörten
gespannt und sehr sehr nachdenklich zu


Danach erstmal ein Pfeifchen

Gespräche und Stärkung







Stefan hatte aus dem Polargebiet Eis mitgebracht, -  davon
ein Bröckchen im Whiskey  - ein Genuß.. Aber erst einen
Hammer und das Eis zerkleinern

Natürlich muß auch der Tropfen dazu stimmen-
und Spürnasen sind beim Stammtisch immer zu finden


Nun schaut mal alle gründlich nach, ob Ihr für die 
Versteigerung genügend Pfennige eingesteckt habt?
wie ich sehe, ist hier am langen Tisch alles ok

Nach den Blicken zu urteilen hat Euch beiden Schmucken wohl die 
Mutti nichts in den Brustbeutel gesteckt - oder habts Ihr´s gar verloren?

Wolfgang eröffnet die Auktion mit einem Einsteiger-Selbst-
verteidigungsgerät ( wohl sinnvoll in heutiger Zeit)

Er hört........das erste, zweite, x-te Gebot

Dann - der Zuschlag für den Meistbietenden

und ich sammle die Pfennige ein

so geht es Stück für Stück

Und unsere  drei Gäste vom Spreewalder
Stammtisch "Steinreich" bieten tapfer mit

Luz zeigt gekonnt in einer kleinen Modenschau
den Look der 70iger Jahre mit Wattejacke und
Lederweste (der letzte Schrei für den "handsome
Hand-crafter" in den großen Städten der DDR)
Wie man  deutlich sieht, ist Till ganz scharf auf
diese Haute Couture einer untergegangenen Epoche
- vor allem auch, als als Sahnehäubchen noch ein
Päckchen Original " Imi" zugegeben wird

Die Weste "is a Draauuuum"

Bei 250,-  hob Till leicht die Hand- alle haben´s gesehen.
doch als es ans bezahlen ging.... Waaas .. ich?.... 👶👶👶
(war ein Späßchen-😤😤😤)

700,- Euro brache die Versteigerung ein- der
Betrag geht an ein Kinderheim in der Nähe

Aber Till hat´s wieder gut gemacht. Pünklich
24 Uhr brachte er seinen traditionellen Beitrag
Der Clausthaler Mitternachtsschrei



und Luz rockte dann den Kuhstall

Allen Pfeifenheinis nun ein schönes Fest und einen guten Rutsch 
in ein gesundes, hoffentlich friedliches Jahr 2017

Und dann am Freitag, den 13. Januar - ist´s so recht?

Übrigens gibt es die Idee, mal nach Steinreich zu fahren
und den dann gemeinsamen Stammtisch auf 2 oder 3 
Spreewaldkähnen zu feiern. Mücken wirds dann wohl bei
den gewaltigen Pfeifenrauchwolken nicht geben.


Der Novemberstammtisch vom 11.11. in 
der Lounge  im Tabakkontor Leipzig

Ich freue mich immer wieder , wenn ich die 
Riesenpfeife aus meiner Werkstatt dort sehe 

Der 11.11 - Martinstag und Martin, einer der Inhaber des 
Leipziger   Tabakkontor lud ein, den Novemberstammtisch
in der Lounge des Hauses zu feiern. Nebenbei gesagt, dort 
ist auch einer der größten begehbaren Humidore Deutschlands 
und damit eine der besten Adressen für Zigarrenfreunde
 TABAK-KONTOR Leipzig - Innenansichten
 
Daniela, Roberto und Martin
Neben den Freunden des Colditzer Tabakkollegiums waren auch
die Mitglieder des 1. privilegierten  Havannaclubs Leipzig und
als besonderer Gast der italienische Pfeifenbauer Roberto Ascorti
mit seiner Frau Silvana zugegen. Roberto führt seine kleine
Manufaktur, die bereits in der 3. Generation Pfeifen herstellt.




Mitarbeiter Roy, Spezialist für Tabake und Whisky hatte
Riesenmengen (3 solcher Töppe)  Linseneintopf gekocht 

und Sonnenschein Daniela stand hinter der Theke
Daniela und Roy

Fürs leibliche Wohl war gesorgt

Dirk ist so oft zur Theke geflitzt, dass sich beide Sohlen 
von seinen Markenlatschen gelöst haben

Roberto zeigte, wie er arbeitet 



Einige Pfeifen aus seiner Werkstatt

Und für ein Fachgespräche und Austausch von Material-Bezugsadressen
war auch Zeit. Mit einem Glas und Handschlag wurde auch ein kleines
gemeinsames Geschäft besiegelt. Schön zu wissen, dass überall nur
mit Wasser gekocht wird ;-))

Jeder hatte seinen Spaß und die Themen waren vielfältig






Silvana und die extra engagierte Dolmetscherin


Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter und Inhaber
des Tabakkontor Leipzig für die wunderbare Gastfreundschaft

Weihnachtsstammtisch  ist am 16.12. im Kuhstall 

mit der beliebten Versteigerung von allerlei schönen Dingen zugunsten einer 
bedürftigen Einrichtung  (Bringt mit, was Ihr unter den Hammer legen wollt.)
Stefan wird etwas über seine letzte Forschungsfahrt mit der Polarstern ins Eis erzählen und auch darüber, dass es bereits 5 nach 12 ist. 




Der Oktoberstammtisch in der Leithenmühle
http://www.zweimuldenland.de/gaststaettenumcolditz/Gaststaetten-um-Colditz.html

Durch Wiesen und Felder

durch kleine sächsische Dörfer

vorbei an Kunst und Krempel

 am Gärtnerstolz entlang

in Richtung Leithenmühle

Nach der Hälfte (4km) kleine Rast, mit Umtrunk und der ersten Pfeifenfüllung

die Obstbäume brechend voll

Was für ein reiches Land, in dem das Obst liegen bleibt

noch 1km

und angekommen




Wie immer lange Gespräche, gutes Essen, eine reizende Wirtin und Tabake vom Feinsten


Und wenn Du nun noch Deinen kleinen Katzenarsch vom Hut bekommst,
können wir nach Hause gehen


Der Septemberstammtisch am 09.09.2016 In der Waldhütte
bei Manfred (Leider hat niemand Fotos gemacht)


Da ich selbst nicht anwesend und in Frankreich und der Schweiz 
der Kultur und den leiblichen Genüssen verfallen war, dazu ein paar Bilder

 Schlösser an der Loire (wenige von Hunderten )
http://www.loire-radweg.org/sehenswurdigkeiten/loire-schlosser

zB Schloss Chenonceaux
Hier genau in der Mitte über dem Fluss war die Grenze zwischen dem von
Deutschland besetzten Teil Frankreichs und Vichy - Frankreich
https://de.wikipedia.org/wiki/Vichy-Regime
Von 1940 bis 1942 bestand im Schloss die kuriose Situation, dass die Demarkationslinie zwischen Vichy-Frankreich, der sogenannten „freien Zone“ (französisch „zone libre“), und dem von deutschen Truppen besetzten nördlichen Teil des Landes entlang des Cher und deshalb quer durch das Gebäude verlief. Während der Haupteingang also auf besetztem Gebiet stand, lag der Südausgang der Galerie im freien Teil, sodass das Schloss einen häufig genutzten Fluchtweg darstellte. (Aus Wikipedia)


Schloss Azay-le-Rideau

Schloss Chambord




Die Loire - Der in vielen Abschnitten noch ungeregelte
mit 1020 km größte Fluss der Grande Nation
http://www.planet-wissen.de/natur/fluesse_und_seen/die_loire_frankreichs_groesster_fluss/




Französische Lebensfreuden

Des köstliche Wein des franz. Jura auf Chateau Chalon, einem
reizenden Ort, zu dem es uns immer wieder hinzieht.
Château-Chalon ist eine Gemeinde mit 154 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im französischen Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie ist 
als eines der schönsten Dörfer Frankreichs(Plus beaux villages de France) klassifiziert
https://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau-Chalon

Die Märkte mit den frischen Waren sind ein Genuss, wenn man
gern kocht und eine Feriennwohnung im Urlaub hat

Aber auch mal "Fremdesses" macht Spaß



 Kultur, wohin man sieht


 Dann noch ein Abstecher in die Schweiz zu einem
guten Freund in Schaffhausen mit einer großen
Rundfahrt durch dieses schöne Land

Dieses Flaggschiff der Luzerner Flotte 
(Raddampfer STADT LUZERN ) baute mein
Großvater 1928 mit anderen Rosslauer Monteuren
vor Ort auf, nachdem es in Rosslau vorgefertigt wurde

Am Lago Magiore


Und dann Tschüss bis zum Wandertag am 14.10. zur Leithenmühle



Der Auguststammtisch vom 12.08.2016 im Tipi

Das Tipi an der Mulde war mal wieder das Domizil eines Stammtisches.  
Anfangs war es draußen ganz schön, doch dann begann der Regen

Etwas eng wurde es dann schon bei etwa 20 Gästen 
Alf auf dem Häuptlingssitz


Vor allem, als Manfred auf vielfachem Wunsch mal wieder das Vogelfräulein anfliegen ließ 
und der Hausherr, er freut sich, nun als vor wenigen Tagen frischgekührter Rentner immer
" NUR EIN BISSCHEN SITZEN "
zu dürfen ,  zur Gitarre griff, wurde kräftig zusammengerückt







Die 3 Neuankömmlinge aus Leipzig  erzählten etwas zu ihrer Vita


und griff dann ebenfalls zum Instrument



Und alle hatten Ihren Spaß



Der Julistammtisch vom 15.07.2016 im Kuhstall


Die biedermeierliche Nähe und Gemütlichkeit sind in unserer bekloppten
Zeit mit der aus den Fugen geratenen Welt und dem unfähigem politischen
Establishment so wichtig wie nie zuvor. Das Spiel mit dem Feuer der Unfähigen 
und Gewissenlosen dieser Welt lässt sich so für ein paar Stunden vergessen
 Dreißigjähr. Krieg      1618-1648, 
Gr. Nordischer Krieg  1700-1721, 
Napolionischer Krieg  1804-1814,
1. Weltkrieg                  1914-1918,
seit 1916 - 100 Jahre Krieg in Nahost   Dokumentation 
100 Jahre sind nun wieder umda macht doch der Nato,  den Amis 
und Russen das Säbelrasseln wieder mal so richtig Spaß-und falls
bald ein Irrer in den USA das Kästchen mit dem roten Taster in die
Hand bekommt, sollten wir nicht auf den angekündigten Vortrag zu 
Giftpflanzen mit anschließender Verkostung warten, sondern das 
weiße hinten offene Hemdchen schon jetzt mal anprobieren und 
gemessenen Schrittes den Weg zum Friedhof ohne Navi  üben 
(dieses Gerät ist der erste Schritt zum betreuten Wohnen)


Michael hat aus Frankreich wieder ein paar edle Tröpfchen mitgebracht

Damit (diesem edlen Tröpfchen) läßt sich das seit langem bescheuerte
und kaum verständliche Weltgeschehen bedeutend entspannter erörtern

Eugen brachte seinen Bruder aus Irland mit, der viel Interessantes zu erzählen hatte 

Und Martin lauscht der Stimme des Volkes


Der Junistammtisch vom Freitag, den 10.06 des Monats

Ein Wetter wie Samt und Seide

Also wurde draußen alles vorbereitet

Die Feuerstelle

sächsische Erbsensuppe muß sein



So langsam wird es dunkel

der Himmel in prächtigen Farben

Man lauscht den Fröschen im Gartenteich

Die Gespräche nehmen ihren Lauf und der Tabak den
Weg aller Tabake - als Rauch in den Himmel

Der Käpt´n  kam gerade vom Kap Horn und es war
wohl einer der stärksten Stürme, die er erlebte -
darauf einen Köm - na dann Prrrost. Irgendwie hatte
 der Sturm dann später wohl den Weg nach Hausdorf
gefunden- zumindest schwankten wir ganz schön.


Ein rundum schöner Abend unter Freunden

Der Julistammtisch ist dann wahrscheinlich am 15.7.2016 in Hausdorf



Der Maistammtisch vom Freitag dem 13. des Monats

Einen großen Kessel Gulasch mit viel Selbsterlegtem hatte Manfred 
zubereitet, als wir bei unerwartet schönem Abendwetter (es sind 
die Eisheiligen) in seiner Jagdhütte eintrudelten und sofort zu den 
Schüsseln griffen

Das Feuer war auch vom Feinsten


Der Abend war spannend- Ein Thema: Wenn in Deutschland gerade Halbmond 

wie am Abend herrscht, ist dann überall auf der Welt Halbmond, 
oder ändern sich die Mondphasen je nach geographischem Standort 
des Betrachters?
Dazu kamen wir zu keinem, alle befriedigenden Ergebnis. Aber das 
macht nichts denn siehe:  Die Expertenmeinungen  ( großer Lacher)

Vom Mond  zur Himmelsscheibe von Nebra, Manfreds Geburtsort 
(Bild aus Wikipedia)
 Die spannende Geschicht des Fundes und des Weges bis zu den 
Wissenschaftlern wurde verfilmt Himmelsscheibe. In einer der 
Verfilmungen spielte ich den Hehler

Viele weitere Themen und Gespräche prägten den Abend




Martin hatte auch wieder ein paar feine Zigarren dabei

und als Tabakspezialist hat eine eine feine Nase

Und dann ging er los- der Biolärm - wir lauschten

Drei  Nachtigallenhähnchen lieferten sich ein erbittertes Gesangsduell, 
wie es extremer nicht beim "Sängerkrieg auf der Wartburg" hätte sein 
können. Wer den Gesang nicht kennt: Gesang der Nachtigall  er erklang
 uns bis zum Aufbruch nach Mitternacht und wird vielen noch in den 
Ohren sitzen

Vor elf Jahren, zu Beginn der Kollegiums-tradition hatten wir mal eine 
schöne Sitte eingeführt: Aus gegebenem Anlass durfte ein Jeder einige 
Minuten über seine Krankheiten plaudern und alle anderen verließen in 
dieser Zeit den Raum. Wenn er fertigt war, rief er laut und deutlich: 
"ich bin fertig" und der nächste durfte  den Raum betreten und über seine
Wehwehchen selbstgesprächerisch plaudern. Das hatte sich gut bewährt.  
Nun müssen wir uns etwas zum Thema ausdenken, wenn die Feier 
mal im Freien stattfindet und die Altersgrenze von uns Tattergreisen 
 siehe  Tattergreis   sich Richtung 100 verschiebt.

Wie (fast) immer zum Schluß das Bild der Unzertrennlichen 

Bis zum Junistammtisch am  (wahrscheinlich) 10.6. im Kuhstall


Der Aprilstammtisch vom 29.04.2016
(Die Bildqualität bitte ich zu verzeihen- aber durch den
Qualm von fast 30 Pfeifen dringen auch die schärfste Linse
und das beste Programm nicht durch)

Die Sonne lachte nach unendlich vielen  kalten und
verregneten Tagen und es scheint nun Frühling zu werden

Der Kuhstall war vorbereitet



Die Pfeifenfreunde konnten kommen- Heute mit 2 lieben Gästen
aus Wuppertal (Anja und Ralf - der Vielen bekannte Ralli)

Beiden hatten sich am Vortage eine Pfeife gebaut  s HIER



27 Pfeifenfreunde und eine wacker und gekonnt das Rauchmöbel 
bedienende Frau kamen zusammen um die kleinen persönlichen
Gespräche zu führen, mit Ralli in Kontakt zu kommen oder die
Geschicke der Welt zu erörtern

Der Klerus bei der Erörterung der alles entscheidenden Frage: 
Was war zuerst da- das Kücken oder das Ei ?


Anja erklärt Dietmar die Vorzüge des Feinschnitts und die
Möglichkeiten der kostengünstigen Beschaffung mittels
einfachster Handhabungen

 Hier wird die Weltpolitik vom Kopf auf die Füße gestellt

Martin entspannt nach einem langen arbeitsreichen Tag

man guckt etwas skeptisch - warum? 



Was wird hier Finsteres ausgebrütet? 


Der Maistammtisch wird bei Manfred im Colditzer Forst sein


Der Märzstammtisch im Kuhstall
Der Frühling lugt schonmal um die Ecke und Ostern steht
vor der Tür- Im Garten blühen die wilden Pflaumen und
auch den Stammtischbrüdern fließt der Lebenssaft drangvoller
in den Adern.
Ein wenig österlich durfte der Tisch also auch schon sein

Der alte Lehmann steht schon bereit, die Kollekte aufzubewahren

Böse Menschen behaupten zwar, dass ich mir meine 
Pfeifen nicht leisten könnte, aber zur Feier des Tages habe ich 
mir auch mal wieder 2 Rauchmöbel gebaut 
Aber ganz ehrlich - die Author hatte einen eklatanten Einschuß
im Holz und ist nur rustiziert zu ertragen und der Viking war 
der Holm direkt am Kopf abgebrochen ;-))

Ein Kessel Erbsensuppe war von den 20 Pfeifenfreunden im Nu geleert

Die Gesprächstthemen wurden sondiert


Die Pfeifen wurden vorgeglüht 

und der Abend nahm seinen Lauf 

Bert, den Metallspezialisten, verblüffte Manfred mit der
Behauptung, den Kohlenstoffgehalt im Stahl schmecken 
zu können und bewies es auch gleich im Vergleich zweier Messer
(die Zunge hat seitdem einen Gipsverband ;-))
und Bert googelt ganz irritiert, ob das tatsächlich möglich sei

Dann wurde skandiert, dass niemand die Geschichte vom 
schönen Vogelfräulein und dem adrenalingeschwängerten
Vogelhähnchen kenne und Manfred mußte wieder ran 



 Ob bereits bei Außenseiter-Spitzenreiter  der älteste Junggeselle
Deutschlands vorgestellt wurde, der im Kinderzimmer bei den Eltern 
residiert,  (er meint zwar, dass er bereits mit 60 eine Namensänderung 
vorgenommen hätte und seit Langem im Ostflügel wohne) 
haben wir dann heiß diskutiert - sind aber nicht zum abschließenden 
Ergebnis gekommen. Das wird zum kommenden Stammtisch am 
29.4. weiter erörtert, denn wir glauben, denjenigen zu kennen :-)))) 
und der gewogenen Öffentlichkeit bei Spitzenreiters einen Ehrenplatz 
zu sichern. ;-))  Dann erwarten wir auch einen Freund und Gast, den 
wohl mittlerweile  die Meisten in der weltweiten Pfeifenszene kennen



Der Februarstammtisch bei Eugen

Zum tieferen Verständnis der Stammtisch-Thematik empfehle ich
dringend  "Das Hohe Haus" von Roger Willemsen zu lesen

Diesmal hatte Sascha sich bereiterklärt, aus dem
Nähkästchen zu plaudern. dh Schnurren und seltsame
Begebenheiten aus dem Gerichtsalltag. Daß ein Richter
nur seinem Wissen, dem Gewissen und den Gesetzen 
verpflichtet ist, ist bekannt. Weniger bekannt war uns, welche
Blüten das treiben kann. Er kann sein 
Urteil in Versform in 
fünffüßigen Jamben vortragen, es mit schriller Stimme singen, 
vortanzen oder rappen. Da kann ich nur sagen:
"Sing mei Richter- sing" (nach der Sachsenhymne) -wer weiß, wie 
lange Du das noch darfst     guggema
Einiges dazu habe ich auch im Netz wiedergefunden und stelle 
es hier ein. Sasche trug zu unserem Pläsier einiges davon vor - zB
und vieles mehr. Lustig (oder erschreckend) ist auch, wie es
die Bienen (die Richtigen -nicht die Strichbienen) als einzige
Tierart ins bürgerliche Gesetzbuch geschafft haben.
Till schrieb mir gerade:
schade, dass ich wieder passen musste. Unbedingt in diesen Kontext gehört 
eine Regelung aus dem BGB, die alle Reformen überstanden hat und so seit 
116 Jahren im BGB steht: § 919- die Sache mit dem "verrückten Grenzzeichen"


und wenn es noch niemand mitbekommen hat - die Fastenzeit hat begonnen
Salami Aleikum


Der Januarstammtisch im Kuhstall
Die Runde sollte diesmal etwas größer werden, denn 
einige Neulinge (David, Sascha, Dominik )wollten mal 
reinschnuppern, ob der Stammtisch etwas für sie wäre. 

Ein zweiter Tisch mußte besetzt werden, damit die 26 Pfeifenfreunde
entspannt den Abend genießen konnten Vorsorglich war auch der 
Kessel mit der Erbsensuppe um ein paar Liter größer als sonst


Neulinge  David und Sascha versuchen sich in der Runde zu orientieren

Dann das Programm des Abends: Götz-Ulrich nimmt uns in Wort und 
Bild mit auf seinen 2000 km lange zu-Fuß- Reise nach Jerusalem


Der Pfeifendunst verdichtet sich erheblich



Der Februarstammtisch ist am 12.02. bei Eugen und dann wird Sascha ein 
wenig über den Alltag eines Richters plaudern. 

Achtung: Der Aprilstammtisch ist erst am 22.04.  



2015
Der Maistammtisch bei Thomas
Während wir im Dartmot, dem Gebiet mit 220 Regentagen
im Jahr die Selle baumeln ließen, lud Thoms zum Maistammtisch ein

Thomas hat alles wunderbar vorbereitet




Und alle hatte, wie zu sehen, ihren Spaß am Stammtisch



keine Angst Eugen- das Wetter hält, was der Bericht versprach

Und geschmeckt hat es wohl  auch




Worüber denkst Du nach?









Zigarette ? 5,-€  in die Kasse!




Alf mit seinem gut abgehangenen Sax







Der Auguststammtisch bei Olaf
Olaf hat Geburtstag und lädt alle ein

Großes Aufgebot an Catering und allem, was dazu gehört

eigener Rock und Blues vom Feinsten

Starfotograf  Gerhard Weber dokumentiert

Der Stammtisch lässt den Schornstein rauchen


 
Olaf muß sich sein Geschenk ertanzen (7 Schlüssel zur
Schatzkiste muß er finden - )
Aber Olaf- doch nicht im Rockbund

Gudrun im Visier balzt unser Pfeifenfreund mit zarten Klängen

Ne kleine Rede gefällig?



Auch Pfeifenjünger Alf greift zum Instrument

ungerührt vom allem spielt ein kleines Mädchen und die Landschaft ist zauberhaft


Gudrun geht Gassi mit Pfiffi

Und die Keule brutzelt vor sich hin

Ein Sturm kommt auf und alle helfen beim Halten

Aber er (der Sturm) legt sich bald und Olaf hat sich alle Schlüssel erkämpft


Ein Zettel ist drin 
 

und ???  nein diese Rockerbraut passte nicht rein

Ein Wochenende auf diesem heißen Stuhl 

haben ihm seine Kinder geschenkt - Dreh Dich mal rum, Olaf - damit wir sehen  
wie gerührt Du da warst 


Der Novemberstammtisch
Am 13.11. war geplant, eine kleine Nachtwanderung
zur Leithenmühle zu machen und dort die Martinsgans
zu genießen

Auf dem Weg zur Mühle (ca 7 km) über Kaltenborn, Zschirla, Meuselwitz

Kleine Rast auf der Hälfte des Weges an der Brücke im Tal

Die verschiedenen Whiskysorten werden verkostet

Frau Wirtin  empfängt uns freundlich

Schon schwebt die Bude im Rauch

Bald kommt das Essen - Rauchen einstellen


Die am Vortag geschlachteten eigenen Gänse sind auch auf dem Teller eine Pracht
Der Mühlenwirt schafft es auf kleinstem Raum (schließlich hat ja mal an der BAM 
gekocht), wahre Wunder für viele Leute zu produzieren

Und Frau Wirtin trägt gekonnt aus


allseits gesättigt werden die Pfeifen wieder gezündet

Theologen unter sich

Ein stimmungs- und genußvoller Abend

Ja mein lieber Stefan- so was Feines gibt es wohl auf Deiner Polarstern ( Link) selten

kleine geschäftliche Verbindungen werden geknüpft 


Die Rechnungen- Bert guckt gespannt ......  und........ komlette
Entwarnung -   Viel wunderbares Essen und Trinken für wenig Euronen

und ich.... freue mich auf den nächsten Martinstags im November 2016




Der Oktoberstammtisch
Zum 9.10. wurde eingeladen, um ein wenig die
10 Jahre Stammtisch und meinen Geburtstag zu feiern

Der Kuhstall war vorbereitet



Die Pfeifenfreunde begutachten erst einmal, ob die
ausgelegten Fressereien reichen werden


Da sich niemand beschwerte, scheint alles gut und
ausreichend gewesen zu sein

Hier am Tisch auch die 4 Pfeifenfreunde aus der Ferne.die
am kommenden Tag eine Pfeife bauen wollten

Eine große Überraschung, Roy Kummer  (Schriftsteller, Zigarren- und Whiskykenner)
liest (schrieb) eine Geschichte zum Thema des Abends

Bert probiert, ob seine Bernsteinpfeife die er aus dem
Balticum mitbrachte, tatsächlich auch rauchbar ist

Zu viel gevöllert?


Steffen mit seiner Brancusi-Spezial -Kreation aus Mooreiche

Drechslermeister Rolf, ein Freund und Neuling beim Stammtisch

Was bedeutet wohl der skeptische Peter-Blick?

tutti paletti !

Und zur Mitternacht rezitiert Till den
Clausthaler Mitternachtsschrei  (Link!)
Bert scheint schon zu schwächeln ;-)


Der Weihnachtsstammtisch 2015

Der Kuhstall ist vorbereitet, die Erbsensuppe köchelt
auf der Flamme und die Kerzen warten auf das Entzünden



Die ersten Ankömmlinge suchen sich erstmal eine ruhige Ecke um
die Lage der Welt gründlich zu erörtern

Nicht lange und der Kuhstall hat sich gefüllt- Stärkung ist angesagt vor dem
großen Ereignis



und dann beginnt es - Martin ist der Auktionator der großen
Weihnachtsauktion zugunsten eines örtlichen Kinderheims

alle sind mächtig gespannt, was  dieses Jahr unter den Hammer kommt



darunter auch ein fabelhafter Whisky

den Dietmar ergattert - (aber nicht ohne im Gegenzug die Kollekte in den
Steintopf zu werfen)

und bald darauf nach dem Genuss des  edlen Getränks- seelig ruht


So geht das Stück für Stück (hier ein Fäßchen Rum)
Bücher, Bilder, Pfeifen, Wein, Haushaltsgegenstände, versteinertes Holz,
Cd´s, Krimskrams und als Krönung ein wertvoller edler Pfeifenschrank  kommen
unter den Hammer
Und am Ende sind 800,- im Topf. Ein stolzes Ergebnis bei 20 Pfeifenfreunden

Nun erstmal tief die frische Luft durchatmen

und Asterix und Obelix sind vergnügt wie immer









Am 13.11. wandern wir zur Leithenmühle
und werden dort neben großen Mengen
Tabak und anderen Drogen auch die Martins-
gänse genießen. Wer nicht mitlaufen kann, 
kommt direkt mit demAuto zur Mühle.

 am 9.10.2015 war großer Stammtisch
"10 Jahre Colditzer Tabakkollegium" und
eine kleine Nachfeier aus anderem Anlass

13.2. 2015 Februarstammtisch im Kuhstall
Das gewohnte Bild - der auf etwa 20 Gäste vorbereitete Kuhstall


Nicht lange und er füllte sich






Der Tisch reichte nicht aus und es mußten sich einige mit dem
Katzentisch begnügen

Unser Gast Günter aus Hessen zeigte, wie ne Pfeife dampfen muß
Er hatte sie sich Stunden zuvor in seinem Pfeifenbaukurs gebaut.


und Heiner eiferte ihm nach

Ob diese Pfeifen qualmen werden? Dietmar und Roland bemühten sich redlich


Der phantastische heutige Abendhimmel mit dem Abendstern war ein Thema
und vom Abendstern kommt man schnell zum gleichen Stern- der Venus-
die ab und zu auch Morgenstern ist. Die 3 anwesenden Merkwürden kannten
anscheinend das passende Lied dazu nicht -deshalb extra für die Herren Pastoren
Es wollt ein Bauer.......

Die angespante Weltlage drückte doch ein wenig die Stimmung  -aber
Faschingsspezialist Asterix erschien artgerecht. Und das im orthodox-
protestantischen Sachsen. 2 Füchse mußten wohl dafür ins Gras beißen


Es gab genug zu erzählen und so bildeten sich viele kleine Gruppen


Ich wollte ein bisschen tanzen und der Mangel an betanzbaren Mädels
wurde mit Engeln aus der Werkstatt ausgeglichen 

Und wie immer mußten auch Asterix und Obelix noch mal vor die Linse

Der Whiskey des Abends 

Bis zum Märzstammtisch bei Eugen
(wahrscheinlich wieder an einem Freitag den 13.)


Januarstammtisch am
16.01.2015 bei Manfred im Wald
(sorry , meine Kamera hat es sich trotz gutem Zureden und 
bösen Drohungen erst nach einigen Bildern überlegt, dass 
es ihre eigentliche und vornehmste Aufgabe ist, 
einigermaßen scharfe Bilder zu schießen)

Die Temperatur am 16.1.2015 war nicht besonders dazu 
einladend, am Abend am Feuer zu sitzen, also wird es
wohl sehr eng in Manfreds Jagdhütte werden. Aber wie
immer erwartete den Neuankömmling das schon weithin
sichtbare Feuer

und die Hütte versprach auch Wärme

Drinnen saßen und standen sie dann eng an eng, die 
Pfeifenfreunde und rauchten plauschten, aßen und tranken

Die Gespräche und Themen waren tiefgründig und offen
wie selten- sicherlich war dies auch der angespannten Lage
in der Welt geschuldet - so nah bei einem neuen Inferno waren 
wir in den letzen 70  Jahren bis auf die Kubakrise selten



Manfred (der Gastgeber)hatte wie immer ein kräftiges Süppchen 
auf der Kanone

Und seine kleine Bar war auch gut besucht


Dirk hatte mal wieder von Schottlands Schätzen etwas 
aufgetrieben, das sogar dem wortkargen Seebären ein 
anerkennendes Wort abverlangte



und Heiner prüfte sorgfältig, ob das Getränke auch als 
geweihter Wein durchgehen könnte




Steffen nahm bei Ingolf eine Stunde Unterricht im Lesen und Schreiben 
und hatte 
dafür seine Schiefertafel mitgebracht

Heiner nutzt die Gelegenheit und übt mit Manfreds Waldhorn
den Plan B (dh.  die Schäfchen zum Gebet aufrufen, wenn die
Glocken mal ausfallen. Ob dafür der Ruf "Sau tot" allerdings
so richtig gut geeignet ist??????

Carli schließt sich da gleich an und meint, wenn die 20% Nachlass bei der
Werbung seines Marktes nicht zieht, könnte man vielleicht so die Kunden

locken       (hoffentlich ging bei soviel Pressdruck nichts in die Hose)


Und dann kamen die Profis mit dem ganzen Repertoire von
Hase tot bis zum Lied vom gefallenen Mädchen  -Halali 
Ha- da liegt sie ;-)


Für Jagtmuffel: http://www.draghunting.de/halali.html



Nächster Stammtisch  am Freitag den 13.02. im Kuhstall



Weihnachtsstammtisch vom 12.12. im Kuhstall


Unser Weihnachtsstammtisch hatte es wieder in sich. Zum Einen waren trotz

einiger Absagen ungewöhnlich viele Pfeifenfreunde erschienen und zum 
Anderen war er in einer besonderen Angelegenheit sehr erfolgreich - aber der
Reihe nach:
Wenn wir davon ausgehen, dass es bei Pfeifenfreunden ein gute Sitte ist, dass
man zusammen die Weihnachtsfreuden genießt, so wissen wir nun, dass in 
Colditz vor 120 Jahren auch Pfeifenfreunde des 
PFEIFENCLUBS COLDITZ
so wie wir zusammen saßen und die Gemeinsamkeit genossen. 
 Somit scheint der Beweis erbracht, dass unser heutiges Colditzer Tabakkollegium 
auf einer sehr sehr langen Tradition fußt. 
(Heiner hat dieses Dokument aufgetrieben)

Ja , und da waren sie wieder alle aus nah und fern, waren 

guter Dinge und voller Erwartungen an den Abend




Die Tafel bog sich mal wieder unter den Tabaken, Würsten, Salaten, Käsen, Suppen, Süßigkeiten - an alles war gedacht 






Mal sehen, ob sich DIESE Pfeife rauchen lässt
unter den kritischen Augen des Amtskollegen wird hier verkostet


Was geht denn hier ab?    Schau mir in in die Augen- Kleines !
seliges Lächeln zur Weihnachtszeit
Und nun zum Höhepunkt des Abends -  Die Versteigerung
allerlei wurde da auf den Tisch gepackt 

und Martin  mit dem Hammer als Matador des Abends 
machte sich schon mal warm 
Alles kam nun nacheinander unter den Hammer , eine Axt der
Extraklasse, ein wunderbarer Stuhl aus Robinie, ein Schlips, eine 
Fuchsstola von der Großmutter, Schallplatten, Frischfleisch, Tabake, Pfeifen usw, usw. 
Etwas Besonderes war ein Gläschen Schlamm, welcher vor wenigen Wochen direkt unter dem Nordpol aus 4261 m 
geholt wurde und bei uns natürlich allerhand Geld in die Spendenkasse spülte.
Die Gebote lassen nicht auf sich warten -schließlich ist es für einen guten Zwecke

Olaf beobachtet gespannt das Geschehen, bevor er zuschlägt
Auch diese  spärlich bekleideten Damen  finden viel Zuspruch

 und zum Schluß wird aberechnet 
712,- €  kamen zusammen und die kommen wie jedes Jahr den
Bedürftigen zugute

und wieder mal sind alle hochzufrieden


Wie zu sehen ist, hatte meine Bildbearbeitung wieder alle
Mühe, sich durch den Tabakdunst zu quälen




Novemberstammtisch vom 14.11. 2014

Nach einigen Monaten war der Kuhstall wieder für den Stammtisch bereit 
und viele fanden, dass es so war, als würde man mal wieder mal nach Hause 
kommen. Angekündigt war ein kleiner Vortrag in Wort und Bild zu unserer 
Transatlantikreise von Warnemünde nach NY
Aber erst mal war Stärkung angesagt und die Raumluft hatte auch noch 
nicht die richtige Note, wie die Pfeifenraucher sie lieben



Dann nahm ich die Freunde für 40 Minuten mit auf die große Reise über den Atlantik. 
Angefangen in Warnemünde beim Einschiffen
Dann duch den Öresund nach Oslo  

von dort nach Bergen

dazwischen immer ein erholsamer Tag auf See





 Das Wetter im Norden meinte es gut mit uns


Dann über die Shetlandinseln 

nach Klaksvik auf den Färöer Inseln


von dort nach Reykjavik  und ein Blick in das Inland



Dann bei Windstärke 12 nach Grönland in den herrlichen Prinz-Christian- Sund 
inmitten hoher Berge und riesiger Gletscher

Dort wurde auch mein Wunsch erfüllt und ich sah 
EISBERGE

Vom kleinen Hafen Qarqortoq in Grönland 


 nach St.John´s in Kanada /Neufundland


Dann nach Halifax in Kanada/ Neuschottland

Und pünklich  zum Geburtstag vorbei an der grünen Frau mit der Lampe 
nach New York

              

Von Guttenberg kann sich mal ein Auge nehmen, wie man das richtig macht

Ja und dann nahm der Stammtisch weiter seinen Lauf mit gutem 
Tabak, guten Gesprächen und viel Fröhlichkeit




 Olaf probierte, ob sein Zähne das Gewicht der Sonderanfertigung aushalten


und Karli versuchte dem Peter "Das Ding an sich" zu erklären

 Thomas zeigt uns verschämt die Stellen, wo mal vor vielen Jahren Haare 
unter der Mütze sprossen -aber mach Dir nichts draus - Clown Ferdinand 
wurde mit dieser Monsur berühmt  

Als dann spät in der Nacht alle gegangen sind, lümmelten Schlafgast Dirk 
und ich noch entspannt auf ein Bierchen  




Der Weihnachtsstammtisch wird voraussichtlich am 12.12. mit 
Versteigerung sein. Der Erlös kommt wie immer einem humanitären 
Zweck zugute






Oktoberstammtisch vom 10.10.2014


Nun war es soweit - Martin hatte in die Lounge des Leipziger
Tabakkontors eingeladen 
 http://www.tabak-kontor.de/

Die Werbepfeife wurde mal in unserer Werkstatt gebastelt


 Und alle kamen von Nah und Fern geeilt




auch Hinrich war mal wieder direkt aus Hamburg angereist

aus München kamen 2 Pfeifenstammtischeleven, die am kommenden
Tag meine Werkstatt zum Pfeifenbau heimsuchen wollten (s.a. Klicken )

Die Bar war gut bestückt und zur freien Verfügung 

Die Tafel reichlich mit allem gedeckt, was Speisekammer, Feld, Garten und Lidl bieten

Und der gute Geist des Hauses las uns die Wünsche aus den Augen ab

Der "Erste priviligierte Havannaclub Leipzig"  war ebenfalls vertreten
Er hat hier sein Domizil

Martin sprach über die erstaunliche Erfolgsstory des Unternehmens

Einen Blick in den begehbaren Humidor nahm ein Jeder und 
versorgte sich mit den Köstlichkeiten der Torcedor-kunst

Martin hatte ca 20 Tabaksorten zum Probieren ausgelegt  und die 
Gesprächsthemen waren breitgefächert 



Wir danken den Geschäftsführern Dirk Kinne und Martin Schenke 
für die Gastfreundschaft

Nächster Stammtisch im Kuhstall - dort werde ich Euch mit Bildern 
zu Eisbergen, Gletschern, Eskimos, Kanadas, dem weiten Ozean  und 
von New York langweilen





Septemberstammtisch vom 12.09.2014

Während wir im Norden auf Eisbergsafari waren


feierten meine Stammtischfreunde den Septemberstammtisch 
im kleineren Kreise bei Eugen. Nach übereinstimmenden 
Aussagen soll es ein sehr entspanntes und diskussions-
freudiges Treffen gewesen sein










Hat Manfred den Strafeuro für den Glimmstengel in die Kollekte gelegt?

Nächster Stammtisch am 10.10. im Leipziger Tabakkontor

Zum Colditzer Tabakkollegium



















und hier im Colditzer Tageblatt
http://www.colditzer-tageblatt.de/472-das-colditzer-tabakkollegium-und-die-weihnachtliche-versteigerung.html

Im Sommer 2005 trafen wir uns zu Dritt bei einem Pfeifchen in unserem Häuschen am Muldenhang,


redeten über Gott und die Welt und genossen die Gemeinsamkeit. Beim nächsten Mal waren wir dann schon 5 und jetzt im Herbst 2014 sind es 30, von denen sich jedesmal etwa 15 bis 20  bei gutem Essen, guten Gesprächen und in schönem Ambiente das Pfeifchen schmecken lassen. Mittlerweise ist das Häuschen für uns zu klein geworden (auch hat es sich jetzt zu Ferienhaus für Gäste aus aller Welt gemausert   Ferienhaus und wir sind in den Kuhstall umgezogen









Selten in Gasthäusern (und wenn dann in der Brösener Leithenmühle), aber oft in unserem umgebauten Kuhstall, in der Jagdhütte des Jägers, im Waldhaus des Försters oder bei Kollegiumsfreunden sind wir zuhause.
Jeden zweiten Freitag des Monats treffen wir uns, wir, das sind Leute aller Couleur,  Rentner,  aktive Unternehmer, Politiker, Waldarbeiter, Mediziner, Bauern, Holzwürmer, Hochschullehrer. Spielzeugmacher, Mediziner, Theologen, Pfeifenbauer usw - das ganze breite Spectrum der Berufswelt und Lebenseinstellungen. Mittlerweile sind wir wohl eines der größten Pfeifenraucherkollegien in Deutschland. Die Berichte der monatlichen Zusammenkünfte sind in Wort und Bild auf  Stammtische nachzulesen  

Über eines sind wir uns völlig einig, nämlich darüber, dass jegliche Vereinsmeierei für uns kein Thema ist. Alle Anfeindungen der einschlägigen Pfeifenraucherverbände ändern daran nichts und prallen an unserer Einstellung ab. Ein jeder solle nach seiner Facon leben meinte der alte Fritz, der Nachfolger des legendären Soldatenkönigs Friedrich 1.  der Gründer des ersten deutschen Tabakskollegiums.

So halten wir´s eben auch. Wer sich organnisieren möchte, zb im VdP    http://www.vdp-pfeifenverband.de/  oder im VdP Ost    http://www.vdp-ost.de/  , in Ordnung................ 
wir wollen das aber nicht.

Wir möchten nur eines - nach getaner Arbeit unser Pfeifchen in aller Ruhe und in aller Freundschaft miteinander rauchen. Wir sind durchweg keine Freaks der Pipologie, kennen nicht die neuesten Trends, zeigen uns nicht mit feuchten Händen und Augen die neuesten Errungenschaften aus Bruyere, Morta oder Olive und machen aus nichts (was die Pfeifen betrifft) eine Wissenschaft, kennen weder die Größen des Pfeifenbaus noch deren Befindlichkeiten, halten nichts vom Geschwätz der vielen selbsternannten Pfeifenpäpste und freuen uns über Jeden, der mit uns zusammen den monatlichen Abend genießen möchte.  Unser kleinster gemeinsamer Nenner ist die Freude an der Pfeife und ihrem blauen Dunst. Nahezu zu jedem Pfeifenabend wird ein kleines Beiprogramm initiiert. So spricht unser Kapitän auf hoher See (er befiehlt die deutsche Polarstern )http://www.awi.de/index.php?id=51&L=1  ab und zu über die Fahrten ins ewige Eis. Ein Theologe über seine Lutherforschung, ein Hamburger Mitglied über seine Arbeit in der Stadt, ein Förster über das Liebesleben des Borkenkäfers oder ein begeisterter Geschichtsinteressierter über historische Begebenheiten in unserer Gegend usw. Übrigens sind wir Selbstversorger - jeder bringt etwas für die Tafel mit und das geht seit vielen Jahren ganz ausgezeichnet.