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18.08.14

Pfeifenbaukurse und Gutscheine (eine Übersicht aus vielen Jahren)


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Pfeifenbaukurse auch 2018

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 Wir legen dann gemeinsam einen Termin fest 
Die Kosten nach dem Kurs bezahlen - keine Vorkasse 
(es kann ja bei Ihnen oder mir etwas dazwischenkommen)
Nachfolgend sehen Sie, wie solch ein Kurs
im allgemeinen abläuft


Interessierte Pfeifenfreunde können sich unter unserer Anleitung in 
einem Pfeifenbaukurs ihre ganz eigene Pfeife bei uns bauen und dann 
ihr Eigen nennen. Wir stellen Material, Maschinen, Werkzeuge,
auf Wunsch auch Verpflegung und  Übernachtung zur Verfügung.

(siehe auch
http://www.ferienwohnung-colditz.de/ ) 
Allerdings übernehmen wir keine Verantwortung bei eventuellen Unfällen, 
die bei Unachtsamkeit durchaus an den Maschinen passieren können. 
Deshalb wird zB bei komplizierten Dreharbeiten am 2-Backenfutter aktiv 
unterstützt.Sie sollten mit einem Zeitaufwand für den Bau einer Pfeife von 
3 bis 5 Stunden rechnen. Im allgemeinen genügen die Nachmittagsstunden 
dafür. Natürlich sind auch die Wochenenden dafür bestens geeignet.
(Die Kurse kosten je nach Materialverbrauch zwischen 100,- und 150,-)

Zur Werkstatt
Keine Schauwerkstatt und auch nicht besonders
aufgeräumt - hier wird täglich gearbeitet - und wo
gearbeitet wird, fallen auch Späne


Da die Arbeitsgänge sich doch immer
sehr ähneln, nun nur noch die Ergebnisse

Die besondere Poker in Mooreiche 
mit Freimaurerring  
Es sollte was ungewöhnliches sein seht selbst ab Minute 6.23 https://www.youtube.com/watch?v=vsBFobu6p6c&t=34s







Die Cherrywood und der Erbauer



wieder eine Cherrywood

und eine Apple

und die Protagonisten




Ein paar Beispiele aus vielen Jahren
Kursarbeit 
3 nette junge Herren aus dem schönen Spreewald brachten ihre
Lieblingsringe mit und wollten eine passende Pfeife dazu bauen

Ich finde, es sind sehr schöne Stücke geworden

1. eine sehr große Pfanne mit Goldring

2. Eine Freiform mit Edelstahlring (mit Noten)

3. eine Bulldog  mit Goldring

 
Vater und Sohn aus Niedersachsen erfüllten sich Ihren Pfeifenwunsch
Ein recht handliche Lesepfeife (zusätzliches kurzes Mundstück) und eine
Freiform mit recht schwierig zu schleifenden Facetten

Jeder einzelne Handgriff- und es sind sehr viele- wird erklärt

und vorgeführt

Bis hierher (die Arbeit an der Drehbank mit dem 2-Backenfutter) 
wird aktive Hilfe geleistet - danach kommt die Formgebung

Die unvermeidliche Schleifarbeit per Hand bei bestem Wetter



Die fertige Churchwarden mit Elchgeweihring


Die Freehand mit Halbedelstein, Borke und 5 Facetten


...............................................
4 gestandene Herren aus Chemnitz reisten bereits am Vorabend
an, um am Stammtisch, der diesmal sein 10 jähriges Bestehen
feierte, teilzunehmen. Unerwartet frisch und munter schwebten
sie dann am kommenden Vormittag auf unserem Hof ein und es
konnte losgehen. Wiedermal keine leichte Aufgabe für mich, 4 
tatendurstige Leute so zu koordinieren, dass die Pfeifen zum 
Nachmittag zur gleichen Zeit zündfähig waren.
Zum Glück hatten sie klare Vorstellungen
Die 3 Ingenieure wünschen sich eine Eskimo, eine Billard und eine
Cherrywood und der anwesende Designer eine Stand-up-Poker
Hier die Azubis bei ungewohnter Sklavenarbeit - Handschliff!




Und nun das Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann

v.o. -n.u.:   Eskomo, Stand-ip-Poker- Cherrywood,Billard


und unzufriedene Gesichter sehe ich auch nicht





Einrauchen gegen Abend und ein schöner Tag war wieder mal vorbei

 
Sebastian, Daniel, Heiko und Erik - 4 muntere junge Männer 
aus der schönen Erzgebirge kamen angereist und stellten uns 
und die Werkstatt natürlich erstmal in die schwierige Situation, 
4 Pfeifen in einer überschaubaren Zeit gleichzeitig zu bauen. 
Zum Glück hatten wir unsere Werkstätten maschinell etwas 
hochgerüstet und so ging alles nahezu reibungslos ab.

Die bekannten und üblichen Abläufe



Schleifen, bis die Finger schmerzen


letzte Handgriffe


Die 4 Ergebnisse nach etwa 7 Stunden  Arbeit








Noch ein Pfeifchen und ein paar Geschichten und ein
angenehmer Tag ging zu ende


===================================================================

Heinrich (16) aus Sachsen fängt jetzt an, in verschiedenen 
Praktica und Schnupperkursen das Richtige für die Zukunft 
für sich zu finden. Nach einem Kurs bei einem Drechsler-
meister will er sich nun in unserer Werkstatt umsehen und 
mal eine Pfeife bauen

Volle Konzentration beim Formschleifen

Auch das Polieren geht schon ganz gut

Um das Handschleifen kommt keiner drumrum

Stärken bei Kaffe und Kuchen

Heinrich ist fertig und stolz auf sein Werk



 
Ein Förster aus Thüringen liebt die HdR Filme und hat
den Wunsch, sich eine Pfeife in dieser Manier zu bauen

Zusägen

Bohren und Abdrehen

Zapfenloch bohren- der Daumen ist Anschlag

Grobschliff
abschleifen geht immer- dranschleifen nimmer

 Feinschliff
(links daneben eine Erika arborea - das Bruyere-Pfeifenholz)

Für den Förster und Jäger natürlich der Stopfer aus
Rehbockgehörn mit Rose und einer Hülse 30-06)
 

Die fertige Pfeife mit ca 40 cm Länge, Cumberlandspitze und Eschenrohr

 
Auch aus dem grünen Herzen Deutschlands Thüringen) kam  ein
Pfeifenfreund mit seiner Frau (Sie schenkte ihm einen Gutschein
zum Geburtstag) um eine Morta in Bulldogart zu bauen.

Zusägen des Mooreichenklotzes

Abdrehen im 2-Backenfutter

Alles unter den kritschen Augen seiner Frau

Formschleifen - Grob-Mittel-Fein

Handschleifen

Bürsten- So kommt es zur beliebten Wabenstruktur des Holzes


Gravieren

Fertig
  

Aus der Schweiz kam ein Pfeifenraucher angereist, um seine
Pfeife zu bauen. Als  Freund der klassischen Formen wählte
er natürlich die Billard aus Bruyere





 
Ewald aus Mannheim will eine Bulldog bauen, die an unsere 
Jubiläumspfeife erinnert. Als versierter Dreher hatte er keine
Berührungsängste mit meiner einfachen Technik

Drehen am Zweibackenfutter



Schleifen

Handschleifen


Der vorbereitete Kopf

Hornring anpassen, beizen, wachsen - Fertig

und- anscheinend zufrieden mit seiner Arbeit

 

Vater Heiner und Tochter Simone aus Bayern hatten 
genaue Vorstellungen für Ihre Pfeifen

Simone, die Weltenbummlerin beim Schleifen an der Maschine

Und Heiner tut selbiges per Hand


Vereint bei der Sklavenarbeit

Schleifen bis die Finger schmerzen


Die Mooreichencalla für Simone

Die Olivenpoker für Heiner



Bein Kaffee noch mal an der alten Pfeife ziehen



Und - passt scho?   bald nur noch den Eigenbau rauchen


Gleich 2 Pfeifenfreunde kamen - einer aus Bayern und 
aus unserem schönen Sachsen- ihre Pfeife zu bauen
Für  Tischlermeister Steffen sind die Abläufe kein Problem

Und dem Gast aus Fürstenfeldbruck fehlte es auch
nicht am Geschick




Klare Form für den Meister der Holzbearbeitung aus Sachsen

Eine klassische Poker in Mooreiche für den Bayern

die am Abend zum Stammtisch dann auch
sofort eingeraucht wurden




Bauen mit Konrad, Uli und Robert

Hier die eigene Dokumentation zum Pfeifenbau von 
Hans Ulrich, die ich hier verwenden durfte
 

 
 
Konrad und Hans Ulrich  aus Thüringen kamen voller 
Tatendrang. Vor allem Hans Ulrich hatte eine speziellen 
Wunsch: Ein facettierte kleine Taschenpfeife in der Art der 
Nachkriegspfeifchen in Olive mit Hornmundstück. Konrad 
wollte eine Horn in Bruyere bauen.

Konrad sieht dem etwas forscher an die Technik herangehenden
Hans Ulrich erstmal über die Schulter

Das wird die Horn


Horn - wenig Maschinen- viel Handarbeit

Die Shag braucht bei der Facettierung volle Konzentration




Zum Nachmittag kam dann Robert aus dem Ruhrpott noch dazu
und baute seine Wunschpfeife in Olive. Alle Maschinen waren
voll ausgelastet

Die Ergebnisse 
Die Olive vom Robert

Die Shag in Olive mit Hornmundstück vom Hans- Ulrich

Das Horn vom Konrad

Und hier das gesamte Tagesergebnis

Uwe aus Sachsen  hatte ein neues langes Mundstück irgendwoher
 erstanden und wollte einen passenden Pfeifenkopf dazu bauen


Uwe scheint zufrieden zu sein



Dennis aus München kam nun bereits zum 3. Mal, um eine Pfeife zu bauen
Diese Skizze brachte er mit

Die üblichen Arbeitsschritte


Mundstück polieren

Die Rohform kurz vor der Vollendung

Das Ergebnis


Und? - passt scho

Dann kann auch ich wieder die Puschen anziehen und
mich entspannt zurücklehnen



Jordan aus Nordrhein -Westfalen kam mit seiner Freundin
zum Bau eine Churchwarden
zuerst die Schablone, die die Auswahl des Holzes erleichtert

Unter den kritischen Augen die ersten Schritte an der Maschine


Handschliff

Polieren

Die fast fertige Pfeife

Das erste Mal ein Drechseleisen in der Hand zum Stopferbau

Üben der Initialen-Gravur

An der Pfeife gibt es nur einen Versuch


Die fertige Pfeife nach 3 Stunden




Aus dem Lahn-Dill-Kreis kam Günter um sich eine
Dublin Halfbent, die er mal bei einem franz. Hersteller
sah und die es wohl nicht mehr gibt, zu bauen. Etwas
größer und etwas verändert - aber sie sollte daran erinnern.

Nach den Vordrehen muüssen Ring und Mundstück schon passen

Formschliff mit unterschiedlichen Scheiben

Handschliff und letzte Unebenheiten zu beseitigen

Vorpolieren und Beizen

Feinpolitur

manchmal fällt auch etwas aus der Hand in die Späne ;-)

fertig


Zum Abend dann zu Gast bei Colditzer  Tabakkollegium


Sie liegt gut in der Hand


und lässt sich, so meint Günter, hervorragend rauchen




Aus dem Vogtland kam Jürgen und hatte sich eine
Pfeife in Hornform vorgestellt.

Schleifen, Schleifen, Schleifen

 Polieren, Beizen, Schleifen, Beizen, Polieren

Die grobe Vorfertigung

Mundstück polieren

volle Konzentration

Das Ergebnis nach wenigen Stunden


In der Wochenmitte angereist und das Ferienhaus bezogen, vereinbarten 
wir einen langen Nachmittag am Freitag. Schließlich galt es ja, 2 Pfeifenjünger 
zu betreuen. Sie hatte sich das schwierigste Modell ausgesucht - eine Calla 
in Olive und Tobias war nicht weniger anspruchsvoll - eine Bulldog in Morta.
Die Olive war bald gebohrt und grob zugesägt und dann war Susanne voll 
beschäftigt - denn bei der Calla ist immense Handarbeit mit dem Schleif-
papier angesagt

Susanne unendlich fleißig und unermüdlich, legte dann nach 
einiger Zeit und ein wenig Hilfe ihr Pfeifchen auf den Tisch

Tobias brachte seinem Mortablock in Form - aber- wie
man sieht-   Haarrisse


Also nochmal von vorn - das ging auch ganz flott von der Hand
und bald konnte der Bulldog mit Handschliff, Schleifteller und 
Schleifpaste die vorläufige Form gegeben werden



Das sah dann so aus
Ein wenig zu klobig noch im unteren vorderen Kopfbereich 
und ein Ring sollte auch noch angepasst werden - doch..........

eine echte Hürde war das auch nicht und so konnten dann beide 
Pfeifen nach etwa 6 Stunden am Abend am Grillfeuer, mit Spitzentabaken 
und bei gutem Single Malts eingeraucht werden





Eine dicke Havanna zwischendurch ist ja kein Stilbruch 


Magnus Böhm  bekommt einen Kurs 
zum Geburtstag geschenkt und baut 
eine Mortapfeife für Männerhände 
Eine Pfeife mit viel Holz soll es werden - keine Standartform 
und nichts, was man überall sieht
Also los - die Werkstatt und Maschinen (keine Bastelstube- hier 
wird täglich von früh bis zum späten Abend gearbeitet sind bereit - 
welches Holz soll es sein? 
Nach ein paar Überlegungen scheint Mooreiche geeignet und es geht los




Anzeichnen, aussägen, einspannen im Zweibackenfutter
und die Löcher bohren, 

dann ran an den Tellerschleifer


Die Pfeife soll gut in der Hand liegen - Dremelarbeit


Damit mein Gast nicht denkt, alles sei ein Zuckerschlecken-
wird nun ein wenig Sklavenarbeit verordnet - Handschleifen

Dann die Teile mal lose zusammengesteckt und begutachtet

Geht so - nun noch die Initialen eingravieren- Dazu
zuvor aber ein paar Trockenübungen am Holzblock

Und nach gut 3 1/2  Std fertig - mal sehen, wie sie schmeckt- 

erstaunlich leicht ist ja dieser Brocken aus Mooreiche



Martin wünscht sich eine
Bruyere-Dublin in leichter Bentform 
Anzeichnen, zusägen
Nach den Bohrungen und dem Abdrehen kommt das
Schleifen mit verschiedenen Korngrößen

Beizen, schleifen, beizen, schleifen, beizen, polieren, versiegeln

nach etwa drei Stunden intensiver Arbeit liegt die Pfeife
gut in der Hand


und schmeckt auch
  
Nur wenig mußte geholfen werden

Bau einer Bent-Brandy mit Eckhard 
Ein Sohn, weitweg an anderen Ende der Welt, kam auf die Idee, seinem Vater zum Geburtstag einen Kurs im Pfeifenbau zu schenken. Aber es sollte eine Überraschung werden. Also bekam er eine Adresse gesagt- wo er sich am Sonnabend um 11.oo einfinden sollte. Ein bißchen googlen brachte die Erkenntnis, dass es sich bei der Adresse um unsere Pfeifenbaumanufaktur handelt. Ahh, ich bekomme eine Pfeife geschenkt - fuhr es ihm in den Sinn, machte sich ausgehfein und kam aus Halle angedüst. Aber Pustekuchen- selber bauen ist die Devise - das Geburtstagskind bekam nun eine vel zu große Latzhose verpasst und ran ging es an die  Maschinen. 

Olivenholz war das bevorzugte Material für die Brandy
An dieses Zweibackenfutter sollte sih nur der herantrauen,
der vollig sicher ist beim Drechseln
Die Bandsäge verlangt besondere Aufmerksamkeit
Der Tellerschleifer ist für die grobe Vorformung
Und dann-schleifen, schleifen, schleifen - bis die Hände glühen
 
Aber es scheint sich gelohnt zu haben (bis auf die Blesse an der Stirn ;-)   )
Und schmecken tut sie auch schon
Am Mundstück wird  beim nächsten Mal noch etwas nachgearbeitet

Und weil es wohl solch einen Spaß gemacht hat, hat der Stammtisch 
nun ein neues Mitglied

Bau einer Tomato mit Uwe 
es sollte ein Kugelkopf mit angesetzten Mundstück (miFi) werden 
Auf dem Dorn lässt sich die Form gut abdrehen
Schleifen, beizen, polieren - immer wieder da gleiche Spiel
ein klein wenig Hilfe ist hier beim Mundstück erforderlich
zieht - liegt gut in der Hand - schmeckt ...........




 Bau einer Billard mit K.R. 

Schleif- und Poliergänge mit verscheidenen Korngrößen
Feinpolitur

Ja - genau nach den Vorstellungen gelungen
zieht
schmeckt


Hier ein paar Bilder von einigen Kursen 2012

Bau einer Bulldog mit Martin
Martin hatte sich vorgestellt und auch bereits gezeichnet, dass es eine Bulldog aus Mooreiche mit einem rhombischen Holm und Mundstück sein sollte.
Einmassieren des eingebrannten Carnaubawachses

Da aber Mooreiche als faseriges Holz doch einiges an Wandstärken am Holm verlangt, wurde es dann doch ein rundes Mundstück aus bernsteinfarbigem Acryl und einem Edelstahlring

Das fertige Produkt bereitet nach ca 3 stündiger Arbeit sichtbar Freude
und zum abendlichen Stammtisch des Colditzer Tabakkollegiums besteht
sie auch mit Bravour die Feuertaufe





Bau eines Horns mit Armin
das Horn bringt bei der Fertigung einige Schwierigkeiten mit, da die Maschine sehr oft umgestellt werden muß. Doch auch Armin hatte nach ca 3 Studen seine schöne Arbeit rauchbereit in der Hand



Bau der JP 2009 mit Uwe
in Mooreiche mit schwerem versilberten Ring (Bauzeit unter 3 Stunden)

Holz aussuchen, aufzeichnen, aussägen, bohren, schleifen usw ist alles bereits in Genüge gezeigt worden, deshalb hier ein paar Bilder zum finish.
Auftragen des Carnaubawachses bei ca 400°C


Einmassieren des Wachses unter Heißluft

Glätten am Lammfell

Stolz sein auf das Ergebnis

Uwe, bereits versehen mit ein paar Erfahrungen im Pfeifenbau, hatte noch einige kleine AHA-Erlebnisse beim Erlernen kleiner hilfreicher Tricks der Profis.
Dann wurde noch der Stopfer gebaut - natürlich auch mit der Patronenhülse, auf deren Verwendung ja, wie bekannt ein Musterschutz liegt und neben der
Werkstatt Klaus Billerbeck
nur wir berechtigt sind, diese Art der Stopfer zu fertigen

Einrauchpaste rein, ein paar Stunden warten bis zum Aushärten und erstes Anrauchen in der für ein paar Tage gebuchten Ferienwohnung am Abend
http://www.ferienwohnung-colditz.de/ 

Wie zu sehen ist, das Werk scheint gelungen zu sein und der Talisker schmeckt zum Tabak

Bau eine Oliven-Tomato mit Jens

Sägen

Drehen

Schleifen

Polieren



Bau der Morta - Bulldog mit Andreas

Nach vorherigem Sägen und Drehen - hier das Schleifen

Die Rohlinge

Handschleifen

Fertig incl Stopfer


Präsentation während des Stammtisches zum Colditzer Tabakkollegium

Ob in MColditzer Tabakkollegiums (Aus dem Bautzener Landkreis in der
Oberlausitz kam Tobias zum 2 Male 
ebenfalls mit klaren Vorstellungen 
zu seiner Pfeife




Stimmt doch fast - oder?


Und damit die langen Winterabende nicht zu langweilig
werden, hat er sich Arbeit mitgenommen

Aus dem Bautzener Landkreis in der
Oberlausitz kam Tobias mit klaren
Vorstellungen zu seiner Pfeife
Eine Skizze zeigt seine Wunschvorstellung. Als ein
Profi in der Tätowierkunst kann er natürlich
hervorragend skizzieren und (später dann) gravieren

die Schablone aus Sperrholz anfertigen

bohren und abdrehen von Kopf und Holm

Grobschliff

Feinschliff

Polieren

Peifenstopfer schleifen



Gravieren

Die fast fertige Pfeife und Stopfer

Zufrieden



Danny und Jens kamen aus
München mit klaren Vorstellungen 
zu den Pfeifen, die sie bauen wollten. Danny wollte
eine Morta in Calabashform und Jens etwas aus
Bruyere in Appleform

Zuerst wie immer ein wenig Theorie zu Material
und Formen. Auch wie immer wurde der Schleier
des scheinbar Geheimnisvollen dieses Handwerks 
des Pfeifenbausmit dem sich viele Kollegen einhüllen
 rigoros entfernt. Die Antwort zur Frage: "wie lange 
dürftest Du mit DEINEM Stundenlohn an einer 100,-€ 
Euro Pfeife bei 20,- Materialeinsatz arbeiten", verblüfft
meine Pfeifenbaueleven immer wieder aus Neue

und dann gehts los





Handarbeit


Rustizieren

Gravieren

Nach ca 4 Stunden intensiver Arbeit lagen die 3 Pfeifen auf dem Tisch



passt scho (ist doch bayerisch - oder?





Werner aus Bremerhaven hatte eine
besondere Idee
ein wenig Chimney, ein bisschen Pickaxe und das ganze mit
abgeschrägtem Kopf und ohne Holm

Drehen - noch ein wenig unsicher - aber dann immer besser


Beizen

Polieren der  Hülse (Holmersatz)

Zusammengesteckt

dazu passendes Mundstück suchen

Mundstück polieren

Gravur üben (am Kopf gibt es ja nur einen Versuch)

Stopfen

genießen


Danny aus München gefällt die Prince
Also soll er sich auch eine bauen
















Zum Geburtstag einen Pfeifenbaukurs
geschenkt bekam ein Pfeifenfreund aus
Düsseldorf
eine Oliven-cherrywood wurde gewünscht und los ging es










Peter und Heinz (2 Freunde mittelalterlicher 
Musik und . entsprechenden -Treibens) aus 
der fernen schwäbischen Alb kamen für ein
langes Wochenende
und hatten für ihren Pfeifenbau ganz bestimmte klare Vorstellungen
Einmal sollte es eine Pfeife werden, die eine gewisse Ähnlichkeit
mit Peters Drehleier ( Drehleier ) haben sollte
 und zum Anderen sollte die Pfeife etwas von einem Schild 
Schild ) haben  - keine einfache Aufgabe .....................
erschwerend kam, dass es lange Churchwarden werden sollten,
was natürlich erhebliche Vorbereitung von mir abverlangte,
denn die Rohre müssen wegen dem Biege- und Trocknungs-
prozess mindestens 3 Tage vorher gefertigt werden. Wäre aber
eigentlich in diesem Aufwand nicht nötig, gewesen, da dann 
zum Schluss gerade Rohre verwendet wurden

Diese spezielle Bohrvorrichtung für Rohre bis zu 60 cm Länge
verlangt natürlich auch ganz besonders standfeste überlange 
Bohrer, ausgesuchte Hölzer und eine 1/10 mm genaue Justierung 
und Zentrierung aller Teile. Das spätere Biegen braucht dann
die volle Konzentration und eine spezielle Vorrichtung. Die
Ausschussrate ist nach jahrelanger Übung nun bei weniger als 20%

Eigentlich gibt es so gut wie nichts, was in meiner Werkstatt 
nicht gebaut wird oder gebaut werden könnte, und bald standen
beide Pfeifenfreunde an den Maschinen und schliffen die Formen
Die nun bereits 4 Drehbänke in beiden Werkstätten geben die
Möglichkeit, dass jeder kontinuierlich arbeiten kann


Das Schild

Die Drehleier

Mittag bei sächsischem Erbsenentopf nach Kochrezepten
aus dem Mittelalter


Beizen, Handschliff und Rohre nachbearbeiten


 


Arbeiten am finish

verdiente Kaffeepause in unserem kleinen  Hauspark voller Hortensien

Wachsen mit Carnauba, Gravur  und ..............fertig 




Am Abend noch zu einem Guinness und Pfeifchen
im Colditzer engl. PUP  am Sophienplatz


2 Pfeifenfreunde aus Gütersloh
hatten Gelüsste nach einer selbstgebauten Pfeife und kamen nur
mit vagen Vorstellungen zu shape und finish am Abend angereist.
Als Lockerungsübung erstmal ein kleines Barbecue mit Thüringer
Rostbratwürsten und einem geeigneten Malz& Hopfen-Getränk
Dann am folgenden Tag in der Werkstatt wurden die Möglichkeiten
und persönlichen Fertigkeiten der Probanten ausgelotet und die
Ziele festgelegt. Eine Pfeife im Stil der HdR -Pfeifen und eine 
Freehand sollten es nach vielen anderen Ideen  werden. Da beide
hochqualifizierte Dreher waren, hatte ich auch wenig Anlass, bei 
den schwierigen Arbeiten am Zweibackenfutter einzugreifen. 

Die groben Skizzen


Auswahl des Holzes (in beiden Fällen Bruyere)

Zusägen und Bohren








 

Drehen 


Arbeit am Tellerschleifer

Vorpolieren

Feinschliff per Hand


Vorgefertigtes Rohr (Esche) anpassen

 Wachsen bei 400 Grd C

Politur

Die Ergebnisse nach ca 4 1/2 Stunden 
Die Freehand mit einem Halbedelstein und Naturborke


Die ca 38 cm Churchwarden mit (echt)Bernstein- und Ebonitmundstück



Am Abend des Arbeitstages noch ein Besuch unseres raucherfreund-
lichen englischen Pups und dann war am nächsten Morgen die Abreise 
angesagt


2 Pfeifenfreunde aus Sachsen
bekamen zu geeigneten Anlässen Gutscheine für einen Kurs in unserer 
Werkstatt geschenkt und lösten diese nun ein.

2 x Formschleifen an den Tellerschleifern


Hier beim Rustizieren der Billard

Die feingeschliffene und gebeizte Spezialpoker

Carnaubawachse mit  fast 400° auftragen . Das füllt dann in dünnflüssiger
Form alle Poren aus und hält lang an. Bei mir wird grundsätzlich komplett
ohne chemische Untergrund/ und Oberflächenbehandlung gearbeitet

 Oberfläche/ Wachs polieren

 Die Giant - Poker mit Halbedelstein

Die rustizierte Billard


Besuch aus dem Havelland
Nein, Nicht Herr Ribbeck auf Ribbeck mit seinen Birnen,
diesmal ein Pfeifenfreund mit dem Wunsch, eine Tomato
zu fertigen

Wie immer: Aufzeichnen, Zusägen, Bohren, Drehen und nun-
Schleifen, Schleifen, Schleifen- Bis die Form vollbracht ist



Nach den Vorbeizen noch mal Feinschliff



Den Namenszug üben- an der Pfeife gibt es ja nur einen Versuch

 Das Ergebnis




Eine Poker besonderer Art hat sich
Manuel ausgedacht
Eine Poker in kubischer Form aus Olive soll es werden.
Nachdem klar gemacht wurde, dass es hier kaum Ma-
schinenarbeit gibt und schleifen, schleifen, schleifen
angesagt ist, blieb es trotzdem bei dieser Form

Modell anzeichnen . aussägen


Übertragen auf das Olivenholz - zusägen

 Hach den Bohrungen das Mundstück anpassen und etliche
Schleifgänge

anpolieren und immer wieder Schleifgänge


Gravieren der Initialen im Hartholz üben

Nur ein Versuch möglich - Initialen in den Pfeifenkopf gravieren


Skizze und Realität


Noch ein Stopfer dazu und fertig nach 4 Stunden

Bau einer speziellen Poker
Es sollte eine Poker werden, die einem Thorhammer ähnelt
Die Bilder sprechen für sich

Modell zusägen

Modell auf den Morta-Block übertragen

Formdrehen

Mundstück anpassen

Formschleifen

Handschleifen

Beizen und Nachbürsten

Wachsen und Einpolieren

 Zufrieden mit dem Ergebnis

Stopfer anfertigen

Endergebnis


Bau einer Morta-Churchwarden mit Rainer 
Rainer wollte eine Churchwarden im HdR Stil bauen. Da es nicht
möglich ist an einem Tag auch das gebogene Holzrohr zu fertigen,
habe ich eines vorbereitet. Hier ein paar Impressionen

Formschliff am Tellerschleifer

Handschliff

 Politur

Wachs nachpolieren

Es sollten Halbedelsteinring und ein Bernsteinmundstück an der Pfeife sein
dazu noch ein kurzes Mundstück und ein passender Stopfer



 allg am 2. Freitag des Monats) ge2 Mitglieder des befreundeten Tabakkollegiums
Steinreich 
waren zu Gast bei unserem Maistammtisch

Sie kamen schon am Vormittag und nutzten bis zum 
Abend die  Zeit, sich Ihre Wunschpfeife zu bauen.
Chapeau .... 
das sind wunderbare Stücke geworden ! Die
Bruyerehölzer waren aber auch von excelenter Qualität

1. ein wenig wie eine Dublin mit einem raffinierten 
Bug und Kiel. Borke und Ring sind gleichfarbig
 

2. Eine Horn in Grün mit hellem Kopfrand, wunderbarer 
Maserung und Vogelaugen,einem Goldring und Bernsteinmundstück



Die Inhaber des Leipziger Tabakkontors  sendeten
wieder 2 Mitarbeiter, (hier bei theoretischen Teil, bei
dem etwas über die Historie, der Pfeifenfertigung, den
Formen und den Materialien für Köpfe, Beizen, Einrauch-
pasten  und Mundstücke gesagt wird)
weil sich herausstellte, dass es von Vorteil ist und die 
Mitarbeiter noch bessere Kundenberater sind, wenn sie 
wissen, wie eine Pfeife entsteht und sie selbst mal Hand 
beim Pfeifenbau anlegten 


und so den Kunden fachgerechte Auskunft geben können. 
Beim Kurs wurde ihnen nichts erspart und sie sollten 
auch formschleifen, bis die Hände schmerzten


doch der Aufwand hat sich gelohnt
eine klarstrukturierte Pot in Bruyere und eine 
Freiform in Mooreiche mit versilberte´m Ring



2016
Die Inhaber eines bedeutenden Zigarren- und Pfeifengeschäftes
sind der Auffassung, dass die Mitarbeiter noch bessere
Kundenberater sind, wenn sie wissen, wie eine Pfeife
entsteht und was alles zu beachten ist, damit sie auch gute
Raucheigenschaften besitzt. Deshalb schickten sie zwei
ihrer Mitarbeiter zu einem Pfeifenbaukurs zu uns

(Diese Bilder wurden mir nachträglich gesendet)
Daniela beim Einrauchen ihrer neuen Pfeife




Aber hier erstmal die Arbeit 


Das Gravieren der Initialen

Das Ergebnis:
Eine kleine Billard in Bruyere und eine gebürstete Bent aus Ebenholz


Anja und Ralli zu Besuch
Aus Wuppertal kamen Anja und Ralf (den Pfeifenfreunden als
Ralligruftie bekannt) und wollten mal ne Pfeife bauen

Anja möchte eine ganz kleine Billard mit 16 mm Bohrung bauen 
Beim schleifen und polieren





Und Ralf ein Ei mit längerem Mundstück




Beide rauchten natürlich Ihre Werke zum abendlichen Stammtisch
des Colditzer Tabakkollegiums ein.
(Der geneigte Leser möge die Bildqualität entschuldigen, aber bei Rauch 
aus 30 Pfeifen kommen die schärfsten Linsen und Filter ins Schwitzen)




Aus den Weiten Mecklenburgs  kam Norman angereist und wünschte 
eine Lesepfeife mit Goldring zu bauen. Er fand dazu ein Vorbild auf 
meinen Musterseiten. Das Ergebnis nach 4 Stunden sieht so aus:

Er kam zwar aus dem Tal der Ahnungslosen (Dresden)
- aber daß er ahnungslos war, konnte man beim besten Willen nicht 
behaupten. Jeder Handgriff saß und bald war die Freehand fertig

Zuschnitt


Formschliff 

Handschliff 

Vorpolitur 

Gravur


Politur 




nommen. Eine Teilnahme ist dann möglich.Fragen Sie nach unter holzlehmann@t-online.de , Tel 0177